TV Werne nimmt die Hürde in Hamm ganz locker

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TV-Kapitän Stefan Havers fungierte am Samstag als spielender Interimstrainer.

Werne - Auch ohne den verhinderten Trainer Ingo Nagel setzten sich die Werner Kreisliga-Männer am Samstag im Verfolgerduell bei Handball Hamm IV durch.

Kreisliga, Männer: Handball Hamm IV – TV Werne 19:35 (8:18). Netter Nebenaspekt: Durch den fünften Saisonsieg rückt das vom TV-Abteilungsleiter Markus Steinhoff und Kapitän Stefan Havers betreute Team auf den zweiten Platz vor. Denn die Ahlener SG III, nächster Gegner des TV Werne in einem weiteren Verfolgerduell am kommenden Samstag in der Linderthalle, kam gegen SuS Oberaden II nicht über ein Remis hinaus. „Das war alles in allem eine unserer besten Saisonleistungen“, freute sich Kapitän Stefan Havers über den starken Auftritt seines Teams.

Er und Steinhoff wurden im Donnerstagstraining noch von Ingo Nagel „perfekt auf den Gegner eingestellt“ (Havers), denn der aus privaten Gründen fehlende Coach hatte Hamms „Vierte“ am vergangenen Spieltag bei dessen erster Niederlage in Oberaden beobachtet.

Und der TV Werne nutzte seine eigenen Stärken und die Schwächen seiner Gastgeber aus. Aus einer sicheren Deckung mit zwei starken Torhütern Martin Wulfert und Fabian Rensmann kam es zu den erhofften Ballgewinnen und einfachen Toren durch Tempogegenstöße und der zweiten Welle. So lag der TVW schnell 4:0 vorne. Hamm reagierte und nahm den starken Mittelmann Tobias Jäger in Manndeckung. Und für Fabian Brocke und Stefan Havers wurde der Rückraum mit den wurfkräftigen Thiemann und Wierling verstärkt – so hieß es zwischenzeitlich 12:5. Als Hamm versuchte, den Rückraum auszuschalten, ergaben sich Räume an der Freiwurflinie für den Kreisläufer Luca Gründken, der ebenfalls sicher traf.

„Das i-Tüpfelchen auf einer von uns perfekten ersten Halbzeit war der Freiwurfstreffer von Lutz Wierling mit der Schlusssirene aus 14 Metern über die Mauer hinweg“, sagte Havers zum Treffer zum 18:8.

Für die zweite Hälfte nahm sich der TV Werne angesichtes des hohen Vorsprungs vor, nicht nachzulassen und die Konzentration hoch zu halten. „Das hat größtenteils funktioniert. Wir wussten ja, dass wir besser Handball spielen können als wir es zuletzt gegen Lünen und Kamen gezeigt haben. Und das haben wir getan“, sagte ein zufriedener Havers.

TV: Wulfert (1.-40.), Rensmann (40.-60.) – Müller, Bade, Brocke, Thiemann, Jäger, Havers, Wierling, Berg, Gröblinghoff, Gründken, Nadrowski

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