TVW-Männer siegen deutlich in Ennigerloh

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Fabian Brocke und die Männer des TV Werne stehen kurz vor der Vize-Meisterschaft.

Werne - Nach dem souveränen 33:25 (15:10)-Sieg beim TV Ennigerloh fehlt den Handball-Männern in der Kreisliga Hellweg nur noch ein Punkt zur Vize-Meisterschaft. Dafür hat die Mannschaft von Trainer Ingo Nagel noch zwei Spiele. Ob es dann auch zum Aufstieg reicht, ist noch unklar.

Kreisliga Hellweg (Männer): TV Ennigerloh II – TV Werne 25:33 (10:15). Nach fast einmonatiger Pause haben die Werner Männer ein paar Probleme gehabt, ihren Rhythmus wieder zu finden, lösten aber ihre Pflichtaufgabe beim Liga-Neunten souverän.

Nach bisheriger Sprachregelung würde das bedeuten: Ein Punkt aus den letzten beiden Saisonspielen jeweils daheim gegen Heeren II (9. April) und Heessen (23. April) würde reichen, um hinter dem VfL Kamen als Vizemeister in die neue Bezirksliga Hellweg aufzusteigen. Sicher ist Ingo Nagel sich aber nicht mehr: „Es gibt so viele Theorien und Spekulationen. Zwölf oder 14 Mannschaften, ein bis drei Aufsteiger – ich weiß da gar nichts mehr. Einigen wir uns darauf: Uns fehlt ein Punkt zur Vizemeisterschaft“, sagt der TV-Trainer. Weiteren Aufschluss soll heute (Montag) eine Vereinsvertretersitzung bringen.

Während Mitkonkurrent Ahlener SG III seine Aufgabe gegen den Lüner SV II souverän mit 42:32 löste, kamen die Werner – wie schon im Hinspiel (26:24) – nur schwer in Tritt. Zwar führten sie mit 1:0, doch drehte Ennigerloh bis zur 22. Minute das Spiel und führte seinerseits mit 8:6. „Martin Wulfert hat uns in dieser Phase im Spiel gehalten“, lobte Nagel seinen Keeper.

Schwächen zeigten die Werner vor allem im Angriff mit 16 Fehlversuchen und technischen Fehlern. Dennoch kamen die Gäste in den acht Minuten bis zur Pause mit einem 9:2-Run zur 15:10-Halbzeitführung. „Da haben wir endlich aus der kompakten Deckung heraus mit Tempo nach vorne spielen können. Und außerdem ist der Ball mal dahin geflogen, wo er auch hin sollte“, meinte Nagel. 

Auch nach dem Seitenwechsel kamen die Werner nur schwer ins Spiel, doch das nutzte Ennigerloh dieses Mal nicht aus. Die Werner setzten sich auf 20:12 ab und verwalteten die Acht-Tore-Führung bis zum Ende. Ganz zufrieden war Nagel damit nicht: „Wir hätten deutlich höher gewinnen können, doch haben wir in den letzten fünf, sechs Minuten in der Deckung die Arbeit eingestellt.“ Letztlich habe sein Team die Pflicht erfüllt. „Und das“, meinte er, „war schwer genug.“

TV Werne: Wulfert, Rensmann – Brocke (5), Gröblinghoff (2), Gründken (3/1), Havers (2), Jäger (6/2), Müller (4), Nadrowski (6), Thiemann (1), Wierling (4), Leidecker

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