Schon wieder ein Spitzenspiel für die Werner Handballer

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Steffi Goletz und die TV-Frauen wollen nachlegen.

Werne - Wenn am Samstag ab 19 Uhr der Kreisligist TV Werne den punktgleichen Tabellenführer VfL Kamen in der Linderthalle empfängt, treffen die beiden zur Zeit besten Mannschaften der Kreisliga aufeinander. Auch die Werner Frauen wollen am Sonntag nachlegen

Kreisliga (Männer), TV Werne – VfL Kamen. Mehr Spitzenspiel geht nicht. „Ich hätte nichts dagegen, wenn das jede Woche so wäre“, blickt TV-Trainer Ingo Nagel auf das Gipfeltreffen der einzigen Teams der Liga, die bislang alle drei Spiele gewonnen haben. „Für die Mannschaft ist es gut, schon zu einem so frühen Zeitpunkt der Saison eine Bestätigung für die gute Arbeit bekommen zu haben“, beschreibt Nagel die Stimmung innerhalb des Teams.

„Kamen ist eigentlich eine Mannschaft, die von ihrem Potential her durchaus in der Bezirksliga mitspielen könnte“, sieht Nagel die Gäste aus der Sesekestadt aber durchaus in der Favoritenrolle. „Kamen ist der Klassenprimus. Aber wir haben uns viel Selbstvertrauen geholt und kommen von der spielerischen Klasse direkt danach. Deshalb wollen wir uns bemühen, Kamen das Leben am Samstag so schwer wie möglich zu machen“, sagt Nagel auch mit Blick auf den 25:24-Erfolg in der Vorwoche beim Bezirksliga-Absteiger HSG Unna – auch das war ja bereits ein Spitzenspiel.

Nickolay will Sieg der Bezirksliga-Frauen

Personell stehen dem Werner Coach am Samstag im Gegensatz zum Erfolg in Unna wieder Lutz Wierling und Stefan Havers sowie Torhüter Fabian Rensmann zur Verfügung. Verzichten muss der TV dagegen auf Martin Wulfert, der am Wochenende an der Universität beschäftigt ist. Tobias Jäger befindet sich dazu noch im Urlaub.

Anwurf: Samstag, 19 Uhr, Linderthalle

Bezirksliga 4, Frauen: SC Huckarde-Rahm – TV Werne. Bei der Erinnerung an den kommenden Gegner blieb bei Wernes Coach Hansjoachim Nickolay nur wenig Positives haften.

Denn in der Vorsaison verlor der TV Werne – zwar ersatzgeschwächt – in Huckarde, dass zu dem Zeitpunkt Liga-Schlusslicht war.

Das soll seinem Team am Sonntagnachmittag nicht noch einmal passieren. „Wir wollen weitere Punkte sammeln“, sagt Nickolay, der sein Team schließlich als Aufstiegsanwärter ansieht.

Die Gastgeberinnen stehen mit 2:4-Punkten in der unteren Hälfte, die Werner Frauen wollen ihre 4:2-Punktebilanz aufhübschen. Das soll mit einer konzentrierten Leistung geschehen, „in der wir das Tempo hoch halten und wieder mehr Tore werfen“, sagt Nickolay.

Denn am vergangenen Sonntag war er mit dem Auftritt beim zähen 17:15-Erfolg gegen Wellinghofen nur bedingt zufrieden. Er hofft deshalb auch, dass die erste und zweite Welle wieder besser funktioniert. „Das sind doch die einfachsten Treffer“, weiß Nickolay.

Fehlen werden ihm Denise Rosigkeit (Urlaub), fraglich ist die an der Schulter verletzte Arabella Majchrzak. Ob die A-Jugendliche Antonia Wolf zur Verfügung steht oder sofort mit zum Jugendspiel am Abend nach Ennigerloh fährt, muss noch geklärt werden.

Anwurf: Sonntag, 15.30 Uhr, Sporthalle Huckarde, Parsevalstr. 170, Dortmund

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