TV-Frauen gegen Schlusslicht, Beneke fällt bei Männern lange aus

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Werne -  Kontrastprogramm für die Werner Handball-Frauen an den kommenden beiden Wochenenden. Zunächst trifft das Team von Hansjoachim Nickolay in der Bezirksliga (4) auf den Tabellenletzten ÖSG Viktoria Dortmund, eine Woche später folgt für den Liga-Zweiten das Spitzenspiel in Schwerte beim Tabellenführer HSE Villigst-Ergste. Für die Werner Kreisliga-Männer gab es vor dem Verfolgerduell gegen Ahlen eine bittere Nachricht.

Bezirksliga 4, Frauen: TV Werne – ÖSG Viktoria Dortmund.

Natürlich mahnt der TV-Trainer an, die erste Aufgabe an diesem Samstag (18 Uhr, Linderthalle) möglichst ernst zu nehmen. „Wir werden die nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern hoch konzentriert die Aufgabe angehen“, sagt Nickolay. Sicher in der Deckung stehen und schnell umschalten – auch gegen die Viktoria soll das Tempospiel den Erfolg bringen. Die Gäste halten davon eher wenig. „Sie verschleppen das Tempo“, weiß der TV-Trainer. Weil die Dortmunder gerne ihre Angriffe lange ausspielen, müsse sein Team in der Abwehr Geduld bewahren, sagt Nickolay.

Dass die ÖSG Viktoria besser ist als es der Tabellenplatz aussagt, davon hat sich Nickolay selbstverständlich schon überzeugt: „Ich habe sie gegen Wickede (14:18, d. Red.) gesehen, da haben sie bis zur 45. Minute ein 13:13 gehalten.“ Bis auf die Auftaktpleite gegen Dorstfeld habe es für das Schlusslicht immer nur knappe Niederlagen gegeben.

Ohne Kim Leder und Denise Rosigkeit

Nickolay muss am Samstag auf Torfrau Kim Leder verzichten. Lana Gentes, die zuletzt gegen Wickede/Ruhr (18:17) in der Schlussphase eine starke Leistung zeigte, wird sie ersetzen. Zudem fehlt Denise Rosigkeit.

Die Vorbereitung auf das Spitzenspiel am 15. November beginnt für Hansjoachim Nickolay bereits an diesem Sonntag. Dann wird er den HVE Villigst-Ergste im Spiel bei der DJK Oespel-Kley beobachten – obwohl er den Spitzenreiter in dieser Saison schon zweimal intensiv unter die Lupe genommen hat. Außerdem kennt er den Gegner aus dem Effeff. Nickolay: „Da sind vier, fünf Spielerinnen, die bei mir in Schwerte, Menden oder Bösperde das Spielen gelernt haben. Die können mich nicht mehr überraschen.“

Kreisliga Hellweg (Männer): TV Werne – Ahlener SG III

Die Situation: Mit 10:4 Punkten aus sieben Spielen liegen die Werner auf Rang zwei, Ahlen folgt mit 9:3 Zählern aus sechs Spielen. Souveräner Spitzenreiter: VfL Kamen (14:0 Punkte). „Da oben müssen wir gar nicht hingucken. Wichtig ist, dass wir uns nach unten abgrenzen“, sagt TV-Trainer Ingo Nagel, denn die jetzige Position würde am Ende zum Aufstieg in die Bezirksliga reichen.

Nagel, der am vergangenen Spieltag fehlte, war „angenehm überrascht“ über die Deutlichkeit, mit der sein Team beim Handball Hamm IV gewonnen hatte. „Das war gut für das Selbstvertrauen, auch mal mehr als 30 Tore erzielt zu haben“, sagt er. An der Kaltschnäuzigkeit habe es zuletzt ja etwas gefehlt, meint Nagel.

Sollten die Ahlener in Bestbesetzung antreten, dann erwartet die Werner ein starker Rechtsaußen sowie Top-Leute rechts und in der Mitte des Rückraumes. „Wir müssen aggressiv auf die Werfer gehen, es damit unseren Torleuten nicht zu schwer machen und sehen, dass wir unsere Tempokarte spielen können“, sagt Nagel. Denn das Rückzugsverhalten der Ahlener sei nicht das allerbeste.

Personelle Lage: Die Kniebeschwerden, mit denen sich Simon Benecke seit Wochen durch Trainings- und Spielbetrieb gequält hatte, haben einen bitteren Hintergrund: Er war am Montag in der Röhre, die Verletzung stellte sich als Kreuzbandriss heraus.

Einziger Linkshänder in der Mannschaft

„Ich denke, er wird die komplette Saison fehlen“, sagt Nagel, der nun durch das Fehlen seines einzigen Linkshänders einige taktische Optionen weniger haben wird. Ansonsten ist Tobias Jäger vergrippt, soll aber am Samstag möglichst auflaufen.

Ergebnisse: Die Werner siegten zuletzt überraschend deutlich mit 35:19 beim Handball Hamm IV, Ahlen kam daheim nicht über ein 26:26 gegen Aufsteiger Oberaden III hinaus.

Anwurf: Samstag, 16 Uhr, Linderthalle

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