Handball: TVW-Männer vor brisantem Spiel

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Die TV Werne erwarten ein brisantes Spiel gegen Unna.

Werne - Unter verschiedenen Vorzeichen gehen die Frauen und Männer des TV Werne Handball in ihre Wochenend-Partien. Während sich die Herren in der Kreisliga nach der 50-Tore-Gala gegen den SuS Oberaden III wieder erden müssen, wollen die Damen in der Bezirksliga 4 Wiedergutmachung betreiben für die jüngste 19:22-Heimpleite gegen Aplerbeck.

Kreisliga Hellweg (Männer): TV Werne – HSG Unna. „Ein Sieg wäre schon wichtig für die Stimmung in der Mannschaft“ sagt TV-Trainer Ingo Nagel schon mit Blick über das Wochenende hinaus. Denn die folgenden Gegner sind der ungeschlagene Tabellenführer VfL Kamen und nach der Karnevalspause der Lüner SV II. Gegen diese Teams gab es in der Hinrunde die einzigen Niederlagen.

„Zunächst aber schauen wir auf Unna, das wird schwer genug“, sagt Nagel, dessen Team seit dem 18. Oktober nicht mehr verloren hat. In der Kreisstadt hatte sich der Tabellenzweite knapp mit 25:24 durchgesetzt – mit dem Siegtreffer für die Gäste drei Sekunden vor dem Ende. „In der Situation direkt zuvor hätten die beiden Schiedsrichter durchaus Siebenmeter für Unna geben können. Haben sie aber nicht. Insofern fühlten sie sich benachteiligt. Da ist genug Brisanz in dem Spiel“, sagt Wagner.

Die Gäste haben eigentlich eine starke Truppe mit sehr guten Einzelspielern, sind aber weder in der Saison, noch in den 60 Minuten eines Spiels konstant genug. Zu viele Höhen und Tiefen kennzeichnen ihre Auftritte. „Wenn das nicht wäre, könnten sie jeder Truppe in der Liga gefährlich werden“, weiß der Werner Trainer.

Nagel hat personell nur ein Problem: Stefan Havers wird ausfallen. Nagel: „Wir müssen zusehen, dass wir dieses Loch speziell in der Deckung gestopft kriegen.“

Anwurf: Samstag, 19 Uhr, Linderthalle

Bezirksliga 4, Frauen: TuS Wellinghofen – TV Werne. Der Tabellenzweite (20:6 Punkte) tritt beim Neunten (10:16) in der Favoritenrolle an. „Die Mädels wollen Wiedergutmachung für die Niederlage gegen Aplerbeck“, sagt Trainer Hansjoachim Nickolay. Personell sieht’s gut aus. Einzig der Einsatz von Ellena Weißgerber ist fraglich. Sie klagte im Mittwoch-Training über Rückenschmerzen. „Ich denke aber, sie ist am Wochenende wieder fit“, sagt Nickolay.

Schlüssel zum Erfolg soll das Tempospiel aus einer starken Abwehr heraus sein. Immerhin verteidigt in dieser Liga keine Mannschaft besser als die des TV Werne. Vorne fehlte Nickolay zuletzt das druckvolle Spiel, mit dem Lücken in der gegnerischen Deckung konsequent genutzt werden sollen. „Das haben wir ein bisschen geübt“, sagt der TV-Trainer.

Anwurf: Sonntag, 15 Uhr, Halle Am Lieberfeld

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