Zwei Siege und zwei zweite Plätze für heimische Talente / „Investition trägt Früchte“

Kreis Hellweg räumt ab

Vom TV Werne kamen (v.l.) Jan Nicklas Berger, Nils Harhoff und Finn Strunck bei den D-Jungen (Jahrgang 2000) zum Einsatz.

BERGKAMEN/KAMEN -   Insgesamt fünf Mal sprangen die Hellweg-Teams beim eigenen 38. Kreisauswahlturnier auf das Treppchen. Ganz oben standen am Ende die männliche C-Jugend (Jahrgang 1998) und die männliche D-Jugend (Jahrgang 2001).

Es war eine beachtliche Bilanz, die der gastgebende Kreis bei den sieben Turnieren hinlegte: Neben den beiden Siegen landeten jeweils die weibliche C-Jugend (1999) und die weibliche D-Jugend (2001) auf dem zweiten Platz. Dritter wurde die männliche C-Jugend (1999). Der undankbare vierte Platz ging an die weibliche D-Jugend (2000), die das „kleine Finale“ verloren. Sechster wurde die männliche „D“ (2000).

Bereits früh unter der Dusche standen die D-Junioren in der Friedrich-Ebert-Halle. Nach einjähriger Turnierpause präsentierte sich die Hellweg-Auswahl in glänzender Form und feierte in allen vier Spielen einen Sieg. Die Trainer Bastian Umbescheidt und Mats-Yannick Roth stellten eine enorme Entwicklung bei ihren Schützlingen fest. 14 Spieler standen im Aufgebot, alle kamen kontinuierlich zum Einsatz.

Auf der Tribüne drückte Michael Mosch, ehemaliger Oberliga-Spieler und Geschäftsführer des HC TuRa Bergkamen, die Daumen. Auf dem Parkett wirbelte Sohn Julian, genau wie der Vater früher auf Linksaußen. Genauso souverän setzten sich die Schützlinge von Trainer Dietmar Melis (SuS Oberaden) in der benachbarten Koppelteichhalle durch.

Die C-Jungen des Jahrgangs 1998 wurde ihrer Favoritenrolle gerecht – die meisten Spieler kommen aus dem Leistungszentrum Ahlen – und gewann alle fünf Spiele, die meisten davon deutlich.

Auch wenn im Vorjahr noch vier Siege an den Kreis Hellweg, zeigte sich Heinz Waschke mit den Leistungen der heimischen Auswahlen einverstanden. „Ich bin mit dem Abschneiden sehr zufrieden. Die Investition in die Jugend trägt Früchte“, resümierte der Kreisjugendausschussvorsitzende.

Die Organisatoren des Kreises Hellweges und der in den sieben Hallen beheimateten Vereine legten sich erneut mächtig ins Zeug. Alles lief glatt und auch die Zuschauerresonanz stimmte wieder: Rund 900 Besucher zählten die Verantwortlichen an den verschiedenen Standorten, die meisten – etwa 280 – in der Gesamtschulhalle.

Den undankbarsten Job erledigten die Unparteiischen, die der Kreis Hellweg stellte. Aber auch die „Schiris“ bekamen für ihre geleistete Arbeit von Trainern und Spielern, die sich durchweg fair präsentierten. „Am Friedrichsberg erhielt das Gespann sogar spontanen Applaus der Zuschauer“, freute sich Schiedsrichterwart Peter Elias. - awa

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