TV-Frauen starten mit viel Schwung

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Auftakt bei den Werner Handball-Frauen gestern Abend mit Coach Hans-Joachim Nickolay (rechts) sowie mit drei der vier Neuzugänge: Lena Skaletz, Ellena Weißgerber und Denise Rosigkeit (vorne von links). Es fehlt Nadja Gretza.

WERNE - Mit viel Schwung, Optimismus und Ideen starteten die Bezirksliga-Frauen des TV Werne Handball am Abend in die Vorbereitung auf die Saison 2015/16.

Mit Tabellenplatz drei und der zweitbesten Deckung der Liga überraschte das Frauenteam von Hansjoachim Nickolay in der abgelaufenen Spielzeit. Grund genug für den Trainer, selbstbewusst zu erklären: „Wir wollen diesmal noch besser abschneiden. Mit dem Ziel Aufstieg bin ich dagegen vorsichtig.“

Vor allem sieht Nickolay, der mit Fabian Schwenk weiterhin ein Gespann bildet, die breitere Aufstellung des Kaders als dazugewonnene Stärke. Mit 18 Spielerinnen – darunter vier Juniorinnen und vier Neuzugänge – geht es in die Vorbereitungsphase. In der ersten Ferienhälfte weichen die Handballerinnen zu einer Fitnesseinheit nach Dortmund aus. „Zudem werden die Mädels den Sand der Beach-Anlage neben der Linderthalle intensiv kennen lernen“, sagt Nickolay, der die letzten drei Wochen der Sommerferien in der Ballspielhalle trainieren lässt.

Mit Rückraumakteurin Ellena Weißgerber und Außenspielerin Denise Rosigkeit – beide von Nickolays Stammverein HSG Schwerte/Westhofen zum TVW gewechselt – sowie Rückkehrerin Lena Skaletz (zuletzt Westfalia Hörde) und Kreisläuferin Nadja Gretza (Westfalia Kamen/zuletzt Pause) hat sich der Bezirksligist gezielt verstärkt.

Ann-Kathrin Dietz und Janina Schöpper haben eine Pause eingelegt, stehen vorerst nicht zur Verfügung. „Besonders der Weggang von Schöpper tut uns weh. Sie hat eine Bomben-Rückrunde gespielt“, sagt der Coach, der begeistert von seiner Mannschaft ist: „Sie ist pflegeleicht, die Chemie stimmt einfach. Zudem harmonieren Fabian und ich wunderbar.“

In der Vorbereitung setzt Nickolay vor allem auf „Teambuilding“. Schon heute geht es auf Kanutour von Witten/Bommern auf der Ruhr nach Hattingen, wo die Verpflegung wartet. Der Abend klingt dann bei Spielführerin Katharina Dröge gemütlich aus. Dann steht auch noch Tauchen auf dem Programm.

Die Ziele wollen Nickolay und sein Team über die Fitness erreichen. „Die Mädels haben Kraft für 90 Minuten. Wir wollen über das Tempospiel zum Erfolg kommen. Denn so erzielt man die leichten Tore“, weiß der TV-Trainer. Und: „Hinten sind wir verdammt stark, können richtig Beton anrühren.“

Die neue Saison beginnt am 5. September mit einem Heimspiel gegen den TVG Kaiserau II, auch ein Ex-Verein von Hansjoachim Nickolay. Die zweiten Mannschaften aus eben Kaiserau, Aplerbeck, Ahlen und Hamm seien am schwersten einzuschätzen. Aus der Landesliga kommt ATV Dorstfeld herunter, den der Werner Coach ebenfalls schon betreut hat. „Die Mädels und ich wissen – auch seit der vergangenen Saison –, dass wir alle Gegner schlagen können.“

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