Für die TV-Handballerinnen ist die Meisterschaft kein Muss

Der Kader der Bezirksliga-Frauen des TV Werne (oben von links) mit Trainer Hans Joachim Nickolay, Mara Lambert, Miriam Siebels, Katharina Nickolay, Stefanie Goletz, Arabella Majchrzak, Denise Rosigkeit, Lena Skaletz, Antonia Wolf – (unten von links), Lana Gentes, Xenia Majchrzak, Sarah Michalski, Katharina Schulz, Julia Klaes, Ellena Weißgerber, Katharina Dröge und Kim Leder. Es fehlt Co-Trainer Fabian Schwenk. -  Foto: TVW

Werne - Mit hohen Zielen startet das Trainergespann Hansjoachim Nickolay und Fabian Schwenk in die neue Bezirksliga-Saison. Nach Platz vier und Platz drei in den beiden Vorjahren sollen die Werner Frauen wieder oben mitspielen.

Die Meisterschaft ist zwar kein Muss, aber: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, in den nächsten beiden Jahren aufzusteigen. Wir wollen mindestens einen Platz höher kommen“, sagt Nickolay.

Der geht in sein drittes Trainerjahr beim Turnverein und blickt nach der guten Vorbereitung zuversichtlich auf den Saisonstart am Samstag daheim ab 19 Uhr in der Ballspielhalle gegen den TVG Kaiserau II.

„Wir können jeden Gegner schlagen“

Nachdem mit Meister DJK Oespel-Kley und auch Vizemeister TuS Jahn Dellwig die beiden besten Teams die Bezirksliga nach oben hin verlassen haben, erwartet Nickolay eine ausgeglichenere Liga. Neu dabei ist der Absteiger ATV Dorstfeld. Der frühere Verein von Trainer Nickolay musste aber wohl einen großen Aderlass verkraften. Zudem spielt nun die SG Handball Hamm mit der Reserve in der Staffel 4, nachdem die zweite Mannschaft aus der Landesliga zurückgezogen wurde und mit der bisherigen dritten zusammengelegt wurde.

„Wir können jeden Gegner in der Liga schlagen“, sagt Nickolay, schränkt aber ein: „Wenn wir komplett sind.“ Die Vorbereitung mit 44 Einheiten seit Juni sei bestens verlaufen, zumal auch die teambildenden Maßnahmen wie Kanufahren und Tauchen sehr gut angekommen seien.

Das hat auch geholfen, die Neuzugänge zu integrieren. Von außerhalb kamen Ellena Weißgeber, die auch gleich zur Stellvertreterin von Kapitänin Katharina Dröge gewählt wurde, und Außenspielerin Denise Rosigkeit.

Die Außenspielerin fiel mit einer Kapselverletzung in der Vorbereitung lange aus, ist nun aber rechtzeitig zur Meisterschaft wieder fit. Ebenfalls am Samstag sind Sarah Michalski und Trainertochter Katharina, die noch mit einem Kreuzband-riss länger ausfällt, nicht dabei.

Einen ganz starken Eindruck hinterließ in den Tests vor allem Ellena Weißgeber. Die eher klein gewachsene Rückraumspielerin „mit der Fackel im Arm“ (so Nickolay) war regelmäßig beste Torschützen, die auch eine gute Quote bei den Siebenmetern aufweist.

Der größere Kader hat auch die Trainingsintensität und damit den Fitnessstand erhöht. Die Früchte dieser Arbeit sollen bereits am Samstag geerntet werden. Nickolay hat den nächsten Gegner Kaiserau im Kreispokalspiel bei dessen 11:14-Niederlage beim RSV Altenbögge beobachtet. Seine Erkenntnis: „Die können wir schlagen. Wichtig ist, dass wir den Rückraum mit Schlicker, Hilgert und Uhlmann in den Griff bekommen“, erklärt Nickolay, der nach der langen Vorbereitung nun voller Vorfreude ist.

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