TV-Frauen siegen, Klatsche für Werner Männer

Linda Hillebrand war mit 15 Treffern erfolgreichste Werner Angreiferin.

WERNE Eine Partie mit Höhen und Tiefen lieferten sich die TV-Frauen am Samstag gegen den Tabellennachbarn. Spielerisch überzeugte der TV Werne, während Laura Weidehoff kurz vor Schluss für eine Schrecksekunde sorgte. Die Werner Männer verloren hingegen deutlich beim RSV Altenbögge.

Bezirksliga 4, Frauen: TV Werne – ASC Dortmund II 34:19 (14:8). Der Neuzugang musste nach einer Verletzung ins Krankenhaus gebracht werden, es gab aber später Entwarnung.

„Wir waren gut auf die Partie vorbereitet und haben eine souveräne Leistung abgeliefert“, sagte TV-Coach Christian Uhlenbruch. Beide Teams fingen die Partie nervös an und kamen über ein 2:2 nach sechs Spielminuten nicht hinaus.

Wie erwartet bereitete die linke Angriffsseite des ASC den Wernerinnen immer wieder Probleme. Erst ab der zehnten Minute bekam Uhlenbruchs Team das unter Kontrolle und spielte frei auf. „Als die ersten Unsicherheiten abgelegt waren, haben wir hinten gut gearbeitet. Der TV setzte sich über 8:4 und 12:6 auf 14:8 ab zur Pause ab.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Gastgeberinnen mit technischen Fehlern und Pech im Abschluss zu kämpfen. Unachtsamkeiten ließen dem ASC immer wieder Lücken, Dortmund verkürzte auf 12:17, ehe der TV seine Linie zurück fand.

Die Oberliga-Reserve hatte dem druckvollen Angriffsspiel des TV nichts mehr entgegen zu setzen und es ein deutlicher Sieg heraus geworfen.

In der 49. Spielminute sorgte Laura Weidehoff für eine Schrecksekunde. Beim Versuch, aus dem Rückraum hoch zu steigen, wurde sie unsanft in der Luft gestoßen und fiel auf ihr Steißbein. Minutenlang blieb sie auf dem Spielfeld liegen, ehe der Krankenwagen eintraf. Nach der Spielunterbrechung von etwa 20 Minuten wurde die Partie fortgesetzt.

„Als Trainer hat man natürlich in so einer Situation die große Sorge, dass ein Bruch ins Spiel kommt. Glücklicherweise war es für die Mädels nur noch mehr Ansporn, jetzt nochmal richtig zu punkten für Laura“, sagte Uhlenbruch.

Nach kurzen Krankenhausaufenthalt konnte Laura Weidehoff noch am selben Abend nach Hause – sie hat „nur“ eine starken Steißbeinprellung erlitten.

TV: Dietz, Leder – Dröge (6), Goletz (2), Hillebrand (15), A. Majchrzak, X. Majchrzak, Michalski, Schöpper (6), Schulz, Siebels (1), Stengl (4)

Kreisliga: RSV Altenbögge – TV Werne 37:21 (17:10). Offensichtlich zuviel gekitzelt hatte der TV Werne den Gastgeber mit öffentlichen Außerungen, deren Spielstärke betreffend, richtig heiß gemacht. Die Quittung bekam die Sieben von Bernd Hüttemann am Sonntagabend mit einer 37:21-Klatsche, die nicht zu hoch ausfiel.

„20 Minuten haben wir ganz gut mitgehalten, anschließend ist Altenbögge auf 14:10 davongezogen“, erkannte Hüttemann einen guten Auftakt seiner Mannschaft bis zum 6:6.

Er hatte schon im Vorfeld betont, dass der Weg zum Sieg nur mit der Konzentration auf das Handballspielen gangbar wäre. Das taten die Gastgeber auch. Zudem war es den Altenbögger Verantwortlichen gelungen, für die Hinspiel-Revanche – der TV hatte den Altenböggern mit einem 31:28 die einzige Saisonniederlage beigebracht – ihren angeschlagenen Spielmacher Tom Beutner zu bewegen, doch das Trikot überzuziehen. Daneben glänzte Nachwuchsmann Lukas Florian, mit neun Feldtoren erfolgreichster RSV-Werfer. Beutner hatte am Ende zwar auch 9 Striche auf dem Zettel,

Während die Tabellenzweiten nur 20 Minuten Probleme hatte, begann für die Gäste spätestens mit dem Seitenwechsel ein Alptraum. In der 40. Minute stand die Partie 20:12, in der 46. dann 24:14. Wernes Marcel Bade sah zudem für ein grobes Foul zurecht die rote Karte.

TV: Wulfert, Bülhoff – Bade (1), F. Schüttpelz (1), Bolduan (6), Havers (1), Nadrowski, J. Hüttemann (4), Jäger (3/1), Melcher, Wierling (5), Brocke, T. Schüttpelz, Most  ml/myr

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