TV-Handballer mühen sich zu ihren Pflichtsiegen

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Wernes Julian Berg (rechts) stoppt in dieser Szene regelwidrig seine Soester Gegenspieler.

Werne - „Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben wir eine harte Nuss geknackt“, bilanzierte Trainer Ingo Nagel knapp dem Erfolg der Werner Kreisliga-Männer gegen das Schlusslicht. Auch für die Bezirksliga-Frauen des TVW war es ein zähes Ringen, aber am Ende fuhren sie beim Kellerkind in Kamen-Methler zum Rückrundenstart die erwarteten zwei Punkte ein.

Kreisliga (Hellweg) Männer: Soester TV III – TV Werne 28:33 (16:15). „Verstärkt durch Spieler aus der Bezirksliga-Reserve der Soester erwiesen sich die Gastgeber als zäher Gegner für die Nagel-Truppe. „Die tun etwas, um nicht abzusteigen. Und spielen sie so wie gegen uns, sind sie schnell da unten raus“, ist sich der Werner Trainer sicher.

Die beiden Mannschaften lieferten sich ein enges Duell, bis zum Stand von 10:9 für Werne blieben sie immer auf Augenhöhe. Doch dann zog Soest mit vier Treffern in Folge auf 13:10 davon. Bis zur Pause fingen sich die Werner Männer aber schnell wieder. „Das war wichtig, dass wir da nochmal verkürzen“, bestätigt Nagel.

So blieb es auch in der zweiten Hälfte ein enges Duell, bis zum 20:20 blieben beide Mannschaften eng beieinander. Dann erwischte der TVW seine starke Phase, zog zwischen der 41. und 44. Minute auf 24:20 davon. Doch der Gastgeber ließ sich nicht abschütteln, kam bis zur 53. Minute auf 28:27 wieder heran.

„Danach hatten wir aber nochmal die stärkste Phase des Spiels und haben den Widerstand endgültig gebrochen“, erklärte der TVW-Trainer. Sein Team habe einfach ein paar Körner mehr gehabt und zog auf 32:27 davon. „An denen wird sich sicher noch der ein oder andere die Zähne ausbeißen“, ist Nagel froh, dass sein Team diese Bewährungsprobe erfolgreich absolviert hat.

TVW: Rensmann, Wulfert – Bade (5/1), Berg (2), Brocke (3), Gründken (3), Havers (5), Jäger (5/1), Thiemann (7), Wierling (3), Gröblinghoff, Leidecker, Müller, Nadrowski

Bezirksliga 4, Frauen: TVG Kaiserau II – TV Werne 16:19 (9:10). „Wir mussten erst unseren Rhythmus finden. Wir hatten schon schwer zu kämpfen“, sagte TV-Trainer Hansjoachim Nickolay. Seine Bezirksliga-Frauen starteten gut und führten nach acht Minuten mit 5:2. Bis dahin wurde gut ins 1:1-Spiel gegangen und Elena Weißgerber traf sicher bei den Siebenmetern aus.

Doch die Kaiserauer Verbandsliga-Reserve kämpfte sich zurück und führte nach 16 Minuten mit 6:5. Bis zur Pause blieb die Partie ausgeglichen. Für die knappe 10:9-Pausenführung des Tabellenzweiten sorgte ausgerechnet die kleinste Spielerin auf dem Parkett der Eichendorf-Schule. Denn Weißgerber verwandelte einen Freiwurf mit der Pausensirene am überraschten Kaiserauer Abwehrblock vorbei aus 14 Metern in den Winkel. Nach der Pause blieb die Partie lange ausgeglichen. Das 14:11 (43.) der Gäste glichen die Kamenerinnen zum 16:16 aus (55.). Doch in der Schlussphase ließ das erneut sichere TV-Abwehrbollwerk nichts mehr zu. Und auf der Gegenseite trafen für Werne noch Sarah Stengl, Arabella Majrchak von Rechtsaußen und erneut Weißgerber (59.) – diesmal allerdings von der Siebenmeter-Linie aus.

Nickolay zeigte sich auch darüber erfreut, dass seine Spielerinnen am Samstag noch eine Extra-Schicht in der Linderthalle einlegten.

TV Werne: Leder – Dröge (2), Lambertz, Klaes, A. Majrczak (1), Rosigkeit (2), Skaletz (2), Weißgerber (8/7), Stengl (4), Goletz – Spielfilm: 2:5, 6:5, 9:10 – 11:14, 14:15, 16:16, 16:19

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