TV-Teams in der Favoritenrolle

Fehlt dem TV Werne: Melina Kalwey

WERNE -   Die Werner Handballteams sind am Wochenende in ihren Heimspielen klar in der Favoritenrolle.

Frauen, Bezirksliga 4: TV Werne – TuS Jahn Dellwig. Nach der bitteren Niederlage gegen den TV Unna müssen die TV-Frauen am Wochenende zwei Punkte beim Viertletzten holen, um den Anschluss an das obere Tabellendrittel nicht zu verlieren. „Wir wollen das letzte Spiel des Jahres in eigener Halle natürlich mit einem Sieg ausklingen lassen. Auch wenn wir spielerisch sicherlich stärker sind als Dellwig müssen wir hoch konzentriert arbeiten und dürfen die Partie nicht auf die leichte Schulter nehmen“, ist sich TV-Coach Uhlenbruch sicher.

Die Gäste haben sich zuletzt gut gegen oberen Mannschaften präsentiert, wie etwa bei der 23:26-Niederlage gegen HSE Hamm II – der TV darf also gewarnt sein.. Uhlenbruch ist sich jedoch sicher, dass seinem Team alle Türen offen stehen, wenn man die Leistung der ersten Halbzeit gegen Unna über 60 Minuten zeigt. Der Kader des TV ist jedoch immer noch geschwächt. So fehlen Alannah Sendfeld (Virus) und Torhüterein Melina Kalwey (persönliche Gründe). Arabella Majchrzak stieg wieder ins Training ein, ihr Einsatz bleibt jedoch fraglich.

Anwurf: Samstag, 19 Uhr, Linderthalle

Männer, Kreisliga Hellweg: TV Werne – Königsborner SV. Nach dem spielfreien Wochenende durch das vorgezogene Spiel gegen den VfL Kamen geht es für die Männer des TV am Sonntag weiter in der Liga gegen das Kellerkind aus Unna.

Mit nur einem Punkt ist der KSV Schlusslicht. „Vom Papier her ist eigentlich alles klar. Wir dürfen nur nicht den Fehler machen wie in der letzten Partie und einen Gegner unterschätzen“, sagt TV-Trainer Bernd Hüttemann.

So wie vor zwei Wochen: Trotz des 35:25-Sieges gegen den Werler TV haben die Werner Männer die erste Halbzeit komplett verschlafen und den Gegner auf die leichte Schulter genommen. „Das darf uns nicht noch einmal passieren. Wir wollen am Wochenende konzentriert und aggressiv zu Werke gehen“, erklärt Hüttemann. Der TV-Coach warnt aber vor dem starken Königsborner Schützen auf der linken Rückraumposition. Seine Kreise zu minimieren, soll Hauptaufgabe der Werner Abwehr werden.

Mit ganz hohem Tempo nach vorne und mit variablem Spiel will die Werner Sieben das Spiel gar nicht erst aus der Hand geben. Aus Sicht des Teams erfreulich: Am Sonntag kommt auch Moritz Schmidt wieder zum Einsatz, der nach seinem Kreuzbandriss Anfang des Jahres wieder fit ist. Lutz Wierling fällt dafür wegen eines Bänderrissses voraussichtlich noch bis Mitte Januar aus.

Anwurf: Sonntag, 18 Uhr, Linderthalle - mk

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