TV-Frauen gegen das Schlusslicht / Werner Männer sind Außenseiter

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Simon Benecke fällt beim TV Werne aus.

WERNE -  Die Werner Bezirksligafrauen spielen gegen das Schlusslicht, die Werner Männer sind Außenseiter gegen den VfL Kamen.

Bezirksliga 4, Frauen: TV Werne – SC Huckarde-Rahm. „Ein Sieg ist Pflicht. Die müssen wir eigentlich schlagen“, sagt unmissverständlich der Werner Frauentrainer Hansjoachim Nickolay vor der Heimpartie am Samstag ab 17 Uhr in der Linderthalle gegen das Schlusslicht aus Dortmund.

Denn der SC Huckarde-Rahm hat gegen die „Dritte“ der SG Handball Hamm und Villigst/Ergste jeweils mit mehr als zehn Toren Differenz verloren.

Die Schwächen beim Gegner hat der Coach auch schon ausgemacht. „Sie sind anfällig über das Tempospiel. Wir wollen also mit der ersten und zweiten Welle zum Zug kommen“, erklärt Nickolay, und verrät: „Das haben wir in der Woche noch einmal trainiert und haben das gut drauf. Das ist der Schlüssel zum Sieg.“ Zudem sei Huckarde/Rahm in der Deckung anfällig und die sich bietenden Räume sollten entsprechend zu Abschlüssen genutzt werden.

Bis auf die privat verhinderte Außenspielerin Sarah Fuhsy sind die Gastgeberinnen komplett.

Anwurf: Samstag, 17 Uhr, Linderthalle

Kreisliga, Männer: TV Werne – VfL Kamen, Als „harte Nuss“ bezeichnet Wernes Männertrainer Bernd Hüttemann die nächste Heimaufgabe für sein Team am Samstagabend. Denn der „selbsternannte Aufstiegskandidat“ (Bernd Hüttemann) strebt zurück in die Bezirksliga und hat auf diesem Weg beide Auftaktspiele klar gewonnen. Dem 28:16 bei Handball Hamm V folgte ein 38:29 gegen Ahlens „Dritte“.

Wie die deutlichen Siege gegen die meist von großen personellen Schwankungen unterworfenen Reserveteams einzuschätzen sind, wird sich am Samstag zeigen.

Gegen den VfL, der sich zudem vor der Saison noch einmal verstärkte, erwartet Hüttemann von seinem eigenen Team zudem eine deutliche Steigerung gegenüber der 25:28-Niederlage bei Westfalia Kamen am vergangenen Sonntag.

„Wir dürfen nicht so schläftig sein in der Abwehr. Und wir müssen unsere Angriffe strukturiert und nicht überhastet vortragen und geduldig den freien Mann suchen“, will Hättemann leichte Ballverluste und damit Tempogegenstöße vermeiden. „Ansonsten werden wir zu Kanonenfutter“, befürchtet er.

Benecke fehlt, Most ist fraglich

Auch wenn Simon Benecke aus Studiengründen fehlt und Jannik Most (Schulterverletzung) fraglich ist und eventuell Spieler aus der Reserve aushelfen sollen, strebt Hüttemann mit seinem Team durchaus einen Erfolg an. „Wir haben daheim eine weiße Weste. Und die wollen wir auch behalten“, sagt der Coach.

Anwurf: Samstag, 19 Uhr, Linderthalle - fraz

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