Ingo Nagel kehrt als Trainer zum TV Werne zurück

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Ingo Nagel 2006 mit den Werner Männern, da noch mit dem heutigen Abteilungsleiter Matthias Steinhoff.

WERNE -  Ein bekanntes Gesicht kehrt zu den Werner Handballern zurück. Ingo Nagel wird neuer Trainer der TV-Herren und übernimmt nach dem Ende der Saison das Amt des ausscheidenden Bernd Hüttemann. Das gab der erste Vorsitzende Markus Steinhoff am Freitag bekannt.

Neunn Jahre ist es her, dass Nagel als Werner Trainer an der Platte stand. Damals kamen schwierige Umstände zusammen, die seine Zeit alles andere als angenehm gestalteten. „Es lag nicht am Trainer oder am der Trainingsumsetzung. Viel mehr lag es da dran, dass die Leute, die da sein sollten, es am Ende nicht waren“, erklärt Steinhoff. In dieser Zeit stieg der TV Werne unter Nagel in die 2. Kreisklasse ab.

In den vergangenen vier Jahren bekleidete Nagel das Amt als Trainer des VfL Brambauer, die es in dieser Zeit von der Kreisliga in die Bezirksliga schafften. Bernd Hüttemann selbst schlug den Rückkehrer mit vor, nachdem dessen Ausscheiden in Brambauer publik wurde. Aktuell liegt Nagel mit dem VfL auf den dritten Platz in der Bezirksliga. „Wir haben direkt nachgehakt, als wird gehört haben, dass er dort nicht länger gefragt ist“, so Steinhoff.

Anders als bei den Damen, die potentielle Kandidaten zum Probetraining laden, läuft das bei den Herren anders. „Wir sind froh, dass wir Ingo Nagel für uns gewinnen konnten. Wir haben natürlich die Spieler gefragt und alle waren einverstanden“, sagt der Vorsitzende. Vor knapp zweieinhalb Wochen nahm der TV Kontakt auf. Nagel schaute sich das Kreispokal-Halbfinalspiel am vergangenen Samstag gegen den SuS Oberaden an und führte Gespräche mit dem ausscheidenden Hüttemann.

Vergangenen Dienstag wurden letzte Einzelheiten mit dem Vorstand besprochen und Nagel bat um etwas Bedenkzeit. Er meldete sich am Donnerstag zurück und gab grünes Licht. „Ich treffe beim TV auf eine junge Mannschaft, mit denen ich grundsätzlich sehr gerne arbeite. Mit ihnen kann ich meine Spielphilosophie am besten verfolgen“, sagt Nagel.

Nagel setzt – wie sein Vorgänger – auf starke Abwehrarbeit und das daraus resultierende Tempospiel. „Auch wenn manche junge Spieler noch der Unterstützung bedürfen, sind beide Anlagen bei der Mannschaft vorhanden“ sagt Nagel. - mk

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