Neue Gesichter für die TVW-Frauen, Männer ohne Druck

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Hansjoachim Nickolay mahnt zur Vorsicht.

WERNE - Wiedersehensfreude bei den Frauen des TV Werne: Kim Leder kehrt nach monatelanger Pause beim Spiel gegen die Kaiserauer Reserve in den Kader zurück – unbekannt sind hier eher die Gegnerinnen. Die Männer des TV Werne fahren indes ohne Druck zum VfL Kamen, die noch um den Aufstieg spielen wollen.

Bezirksliga 4 Frauen: TV Werne – TV Germania Kaiserau II. Wenn die Frauen des TV Werne das Rückspiel gegen die Kaiserauer Reserve bestreiten, werden sie wohl nicht so viele bekannte Gesichter antreffen wie gedacht. Denn beim TV Kaiserau gab es in der Winterpause einen Umbruch. Die dritte Damenmannschaft musste abgemeldet werden. Dank einer Verletztenmisere im Verbandsliga-Team müssen nun die starken Spielerinnen der Reserve in der Verbandsliga aushelfen, so dass die Reserve mit Jugendspielerinnen und Kräften aus der ehemals dritten Mannschaft aufgefüllt wird. Wernes Trainer Hansjoachim Nickolay sieht darin aber keinen Grund für Gelassenheit vor dem Spiel gegen den Tabellendritten. „Wir dürfen die keinesfalls unterschätzen, die Dritte war Tabellenführer in der Kreisliga und wäre sicher aufgestiegen“.

Aus seiner eigenen Zeit in Kaiserau kennt er noch die starke Torfrau der Gäste. „Und auf Halbrechts haben die auch einen starke Spielerinnen mit einem guten Schlagwurf. Das müssen wir natürlich unterbinden“, fordert Nickolay. Außerdem gelte es die 6:0-Deckung der Gäste zu durchbrechen, möglichst auch mit leichten Toren aus dem Rückraum.

Fehlen wird ihm dabei Torfrau Anka Dietz, die parallel selber pfeifen muss. Das treibt Nickolay aber keine Sorgenfalten ins Gesicht, denn es gibt auch erfreuliche Nachrichten aus personeller Sicht. Kim Leder, die sich am ersten Spieltag einen Sehnenabriss unter dem Fuß zugezogen hatte, ist seit drei Wochen wieder im Training und steht nun gegen die Kaiserauer Reserve erstmals wieder im Kader.

Anwurf: Sonntag 18 Uhr, Linderthalle

Kreisliga Männer: VfL Kamen – TV Werne. Der Tabellenzweite empfängt den aktuell Fünften – das Duell am Samstag (19 Uhr, Koppelteichhalle) kommt einem echten Spitzenpiel schon sehr nahe. Dennoch sind die Gastgeber favorisiert. Sie haben bisher nur beim unbesiegten Spitzenreiter SuS Oberaden II mit 22:24 verloren und die Hoffnung auf den Bezirksliga-Aufstieg natürlich noch nicht begraben. „Ich denke, dass die deswegen ein bisschen nervöser sind als wir, denn sie dürfen keine Punkte mehr abgeben. Wir können dagegen befreit aufspielen“, sagt TVW-Trainer Bernd Hüttemann.

Sein Team war im Hinspiel gleichwertig und verlor unglücklich mit 21:22. Für die Kamener ist dies Warnung genug, für die Werner zusätzliche Motivation. Hüttemann: „Wir wollen das machen wie im Hinspiel: Aus einer stabilen Deckung ins Spiel finden und dann möglichst lange mithalten.“

Der VfL Kamen stellt eine sehr erfahrene Mannschaft, die das Tempo gut variieren und mit zwei starken Außen das Spiel sehr schnell machen kann. „Die können auch Tempohandball. Fakt ist, wir müssen alles geben“, sagt Hüttemann, dessen Team seit den Sim Jü-Tagen im Oktober nicht mehr verloren hat und aus den letzten neun Spielen 15:3-Punkte holte. Die einzige Niederlage gab’s – na klar – gegen Oberaden II. Personell sieht’s bei den Wernern gut aus. Stand heute fehlt nur Maik Bolduan, der nach einer OP noch länger pausieren muss. - gu/lel

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