Hallenfußball: WSC-Kids überraschen bei der F-Jugend

+
Durfte am Ende jubeln: Der Jungjahrgang der F-Jugend des Werner SC.

Werne - Auch am zweiten Tag der Stadtmeisterschaften der Jugend teilten sich der Werner SC und der SV Herbern die Titel auf. Bei den F-Junioren setzte sich überraschend der Sportclub die Krone auf, bei den E-Junioren durften die Blau-Gelben jubeln.

Spannung pur bot das F-Juniorenturnier bei den Stadtmeisterschaften. Jubeln durfte am Ende überraschend der Jungjahrgang des Werner SC, der sich im Finale erst im Neunmeterschießen und mit dem allerletzten Schuss gegen den SV Herbern durchsetzte. Im allerletzten Neunmeter-Duell hieß es Keeper gegen Keeper. Doch Herberns Jan Pettendrup scheiterte gegen WSC-Torwart Lino-Manuel Sonnen, der danach von allen Seiten geherzt wurde. „Das ist natürlich eine Überraschung, weil wir komplett mit dem jungen Jahrgang spielen. Der Finalsieg gegen Herbern war dann die Krönung“, war Trainer Carsten Rose, der das Team gemeinsam mit Oliver Sonne betreute, stolz auf seine Kleinen.

Schon im Halbfinale hatten sie sich überraschend gegen den eigenen älteren Jahrgang mit 2:0 durchgesetzt. Der SV Herbern hatte dort dem SV Stockum II beim 7:0 keine Chance gelassen und mächtig aufgedreht. Im Finale gingen sie dann auch früh durch Christopher Schürkmann in Führung, doch der WSC glich nach einem strammen Schuss von Konstantin Trottenberg aus.

Bei den E-Junioren setzte sich nach einem spannenden Finale der SV Herbern durch. Der Siegtreffer fiel dabei schon früh, Luis Dombrowski traf nach vier Minuten per Seitfallzieher nach einer Ecke sehenswert.

Da die Führung aber schon so früh fiel und die Herberner ihre zahlreichen Chancen nicht nutzten, blieb es spannend bis zum Schluss. Rund zehn Sekunden vor dem Ende herrschte nach einer Ecke nochmal kurz Unordnung im Herberner Strafraum, SVH-Spieler Malte Hüttemann klärte aber gerade noch zur nächsten Ecke, die die Herberner unbeschadet überstanden. „Die Leistung vom WSC ist sehr beachtlich, da das ein kompletter Jungjahrgang ist“, zollte SVH-Trainer Rainer Nienhaus seinem Gegner Respekt, freute sich aber umso mehr über die Leistung seiner Jungs. „Stadtmeister kann man sich nicht alle Tage nennen“, verriet er, dass er die Mannschaft besonders motiviert habe.

Im Spiel um Platz drei entwickelte sich ein wahrer Neunmeter-Krimi. 18 Schützen brauchte es, bis der dritte Platz endlich ermittelt war und der SV Stockum I endlich jubeln durfte. Leidtragender war der WSC III, der sich am Ende mit dem vierten Rang begnügen musste.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare