Eintracht Stadtmeister, WSC enttäuscht

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Der neue Stadtmeister in der Lippestadt heißt Eintracht Werne (mit (oben von links) Marko Martinovic, Co-Trainer Stefan Goßling, Andreas Pawlik, Dominik Obrenovic, Sadik Zengin, Betreuer Jason Kaufmann, Rouven Scharein, Davin Kuhlmann, Trainer Muris Mujkanovic, (untern von links) Sandro Ünal, Mario Martinovic, Manuel Linke, Matthias Schynol und Mirko Ivanovic.

WERNE -  Die erstmals nach den neuen Futsal-Regeln ausgespielten offenen Werner Stadtmeisterschaften hat Eintracht Werne gewonnen.

Das Team von Trainer Muris Mujkanovic, schlug in einem packenden und ausgeglichenem Finale den Ligarivalen Union Lüdinghausen bei dessen Debüt mit 3:2. Das Siegtor erzielte Mario Martinovic nach Vorarbeit seines Bruders Marko. Platz drei ging an Vorjahressieger SV Stockum, Top-Favorit Werner SC schied in der Vorrunde aus.

Im Finale ging die Union durch Petrausch in Führung. Mario Martinovic und Sadik Zengin sorgten für die Eintracht-Führung, als sie jeweils den Ball über die Linie stocherten. Nach dem erneuten Ausgleich durch Voll war es Marko Martinovic, der mit einer sehenswerten Vorarbeit an zwei Gegenspieler vorbei den Treffer für seinen Bruder Mario einleitete.

Glück hatte die Eintracht, als Lüdinghausens Mainka das 3:3 erzielte, ihm aber zuvor der Vorteil abgepfiffen wurde.

Im ersten Halbfinale hatte der SuS Rünthe nach einem bis dahin starken Turnier gegen die immer besser ins Turnier findenden Lüdinghausener bei der 0:4-Niederlage keine Chance.

Stadtmeisterschaften im Fußball

Im zweiten Halbfinale setzte sich die Eintracht zwar mit 2:0 gegen den SV Stockum durch Tore von Zengin und Marko Martinovic durch, durfte sich aber bei Keeper Linke bedanken, dass der viele tolle Paraden zeigte. Zudem trafen beim Stand von 0:0 Isikli und Köhler für Stockum nur den Pfosten.

Der als Favorit ins Turnier gestartete Bezirksligist Werner SC war die große Enttäuschung der Vorrunde und schied aus. Das Team von Trainer Kurtulus Öztürk kam zum Auftakt gegen den SV Stockum nicht über ein eher schmeichelhaftes 3:3 hinaus, wobei Tim Köhler und Thierry Opsölder den Titelverteidiger sogar schon mit 2:0 in Führung brachten.

Im zweiten Spiel gab es sogar ein 2:3 gegen den Außenseiter SuS Rünthe. Der A-Ligist drehte das 0:1 nach einem Bacak-Treffer in einen 3:1-Vorsprung durch Tore von Franke, Rupp und Seack. Der Anschlusstreffer durch Hisham Saados Neunmeter neun Sekunden vor Schluss kam zu spät. Nachdem Rünthe zum Auftakt gegen den Qualifikanten SV Stockum II gewonnen hatte, hatte das Team von Neu-Trainer André Henning als erstes das Halbfinale erreicht. Trotz des abschließenden 8:1-Erfolges des WSC gegen Stockum II schied der WSC aus. Die Partie wurde von einer schweren Verletzung durch eine tiefe Platzwunde am Kopf von SVS-Keeper Stefan Zimmermann nach einem Zusammenprall mit Necati Bacak überschattet – der Krankenwagen musste kommen. Da im abschließenden Spiel in dieser Gruppe der SV Stockum ein 2:2 gegen die bereits qualifizierten Rünther schaffte, kam auch das Team von Trainer Ralf Gondolf weiter.

In der Gruppe B schaffte Eintracht Werne als erstes Team den Einzug ins Halbfinale. - fraz/sep

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