WSC will Eintrachts Ideen für Titelkämpfe übernehmen

Die Mini-Kicker, hier der SuS Rünthe, hatten viel Spaß bei den Titelkämpfen.

WERNE -  Es war ein Mammutprogramm, dass Eintracht Werne mit der Ausrichtung der 3. offenen Stadtmeisterschaft an vier Tagen in der Linderthalle absolviert hat.

Es spielten dabei 84 Mannschaften in 16 Turnieren – erstaunlicherweise gab es nicht eine einzige Absage – an vier Tagen in der Linderthalle die Sieger aus. Und alle sprachen den Organisatoren einen großen Dank für den komplett reibungslosen Ablauf aus und für die Möglichkeit, mitspielen zu dürfen.

Die Eintracht hat dabei am ganz großen Rad gedreht – die Titelkämpfe sind in bislang nicht bekannte Dimensionen vom Umfang her vorgestoßen. Großen Anteil daran hatte auch die Entscheidung, erstmals die Mädchen mitspielen zu lassen.

Und diesen von der Eintracht entfachten Schwung will der Werner SC im nächsten Jahr als Ausrichter nutzen, um den durch die Eintracht gesteckten Rahmen beizubehalten, wie WSC-Fußballchef Thomas Overmann mitteilte.

Den Radius auf Hamm und Selm erweitert

Und waren in der Vergangenenheit Teams aus der näheren Umgebung wie aus Rünthe und Overberge sowie aus Südkirchen, Nordkirchen, Capelle und Herbern dabei, wurde der Radius auf Hamm, weitere Teil Bergkamens und auch Selm erweitert.

Rückblende: Die Idee der offenen Stadtmeisterschaften entstand im Jahr 2010 durch den SV Stockum, als im Jahr zuvor die Eintracht auf die Ausrichtung für eine rein Werner Stadtmeisterschaft verzichtete – es war angesichts der geringen Vereinszahlen kaum ein attraktiver Wettbewerb möglich.

Nach dem ersten Versuch im Jahr 2010 – bei den Senioren gewann der SV Südkirchen – verzichtete im Jahr darauf der Werner SC erneut auf die Austragung der Titelkämpfe und richtete stattdessen umfangreiche Nachwuchstturniere aus. Der SV Stockum belebte im Jahr 2012 wieder die Idee der offenen Titelkämpfe. Es war ein Kraftakt für den Verein, der nur über eine kleine Jugendabteilung verfügt.

Und nun also die 3. offenen Titelkämpfe. „Die Organisation ist super“, sagte Stockums Geschäftsführer Marc Nowak lobend in Richtung der Evenkämper. Die haben mit diesem Kraftakt positive Eigenwerbung bei den Sportlern betrieben, nachdem im vergangenen halben Jahr die Schlagzeilen um die Evenkämper, nun ja, nicht immer positiv waren (Spielabbrüche und Spruchkammersitzungen).

„Ich kann der Eintracht nur ein Kompliment aussprchen“, sagte WSC-Fußballchef Thomas Overmann. Er bekam von seinen vier Mädchenteams zudem nur positive Rückmeldungen: „Die waren total begeistert.“

Und Overmann kündigte als Vertreter des nächsten Ausrichters für Dezember 2014 an: „Das werde wir auf jeden Fall so beibehalten, auch in der Größe. Es durften alle spielen.“

Es gab viele Komplimente für die Eintracht – dieses ist vielleicht das größte. - fraz

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