Warsteiner Masters heißt auch: Derby-Zeit am Friedrichsberg

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Der SuS Rünthe (blau-rote Trikots) spielte bereits bei den offenen Werner Stadtmeisterschaften mit und will auf jeden Fall den Samstag überstehen.

Bergkamen -  Am Samstag treten vier Bergkamener Vereine zur Vorrunde des Warsteiner Masters in der Friedrichsberghalle in Bergkamen an – den Auftakt machen in der Gruppe 1 auch die beiden Bezirksligisten FC TuRa und FC Overberge.

Am Nachmittag ab etwa 17 Uhr steigen auch der SuS und TIU Rünthe in der Gruppe 2 ins Turniergeschehen ein.

In der Gruppe 1 mischen neben dem Turnierausrichter FC TuRa und dem FCO auch der Bezirksligist Westfalia Wethmar und die Kreisligisten RW Unna und TSC Kamen mit. Komplettiert wird das Feld durch den C-Ligisten Ay Yildiz Hamm und das Kreisliga-A-Schlusslicht FC Sarajevo Bosna aus Dortmund.

Der Bezirksliga-Tabellenletzte FC TuRa wird nach dem Rauswurf von Sascha Siegner nach dem letzten Meisterschaftsspiel im Dezember erstmals vom neuen Trainer Kurt Gumprich betreut – und trifft dabei auch auf seinen Ex-Trainer, der nun bei RW Unna tätig ist.

Eigentlich wollte der 60-jährige Gumprich erst ab Dienstag mit der Rückrundenvorbereitung einsteigen. Da aber sein Co-Trainer Erkan Gökce verhindert ist, betreut Gumprich schon sein neues Team. „Wir sind Ausrichter und wollen deshalb weiter kommen“, wünscht sich Gumprich, dass sein Team am Sonntag ebenfalls noch lange dabei sein wird. Er hat zwei Torhüter und neun Feldspieler zur Verfügung.

Der FCO will sich ebenfalls gut präsentieren. Trainiert werden die Overberger durch Co-Trainer Amel Mesic, da Marc Woller am Samstag in Berlin ist. „Die Jungs haben sich in der Soccer-Halle in Rünthe eingespielt und wollen das Warsteiner Masters als gute Vorbereitung für die Stadtmeisterschaften nutzen“, sagt Markus Lücke, sportlicher Leiter des FCO. Denn am Sonntag, 17. Januar, ist der FC Overberge der Ausrichter der Bergkamener Hallenstadtmeisterschaften.

In den vergangenen beiden Jahren schaffte es der Bezirksligist Westfalia Wethmar, sich in Bergkamen gegen die Konkurrenten durchzusetzen und einen der begehrten Plätze beim Finalturnier in Werl zu ergattern. „Uns hat es immer richtig Spaß gemacht, beim Masters zu spielen. Natürlich würden wir gerne den Sprung zum großen Finalturnier schaffen, aber bis dahin ist es ein weiter Weg“, sagt Wethmars sportlicher Leiter Rolf Nehling.

Sollten auch der FC TuRa und FCO nach den sechs Spielen, die jeweils über neun Minuten gehen, einen der ersten drei Gruppenplätze belegen, geht es direkt weiter in die Endrunde. Die wird am Sonntagnachmittag ausgetragen. Reicht es nur zu Platz vier, fünf oder sechs, würde es zuvor in den Mittagsstunden noch in eine Quali-Runde gehen. Für die Siebten der Vorrunden ist das Turnier sofort beendet.

In der Gruppe 2 will der SuS Rünthe den Sprung in die Zwischenrunde schaffen. Betreut wird der A-Kreisligist vom neuen Co-Trainer Engin Abali, Coach Andre Henning läuft selber auf. „Ich bin guter Dinge. Wir wollen uns gut präsentieren“, sagt Henning. Die Rünther treffen in ihrer sieben Teams umfassenden Gruppe auf die zwei Bezirksligisten VfL Kamen und SuS Kaiserau, die A-Kreisligisten Eintracht Ickern und Kamener SC sowie auf die B-Ligisten TIU Rünthe und Ay Yildiz Derne.

In der Zwischenrunde am Sonntag ab 15.30 Uhr treffen acht Mannschaften im doppelten K.o.-System aufeinander, die Quali-Runde beginnt zwei Stunden vorher. Der Sieger in Bergkamen ist direkt für das große Finalturnier in Werl am 24. Januar qualifiziert, die Zweit- und Drittplatzierten haben die Chance, sich über eine Lucky-Loser-Runde am 23. Januar für den Finaltag zu qualifizieren.

Am Wochenende wird neben Bergkamen mit Bad Sassendorf, Erwitte, Lippetal, Rüthen, Warstein, Welver und Werl in sieben weiteren Hallen gespielt. Die Vorrunde in Bönen fand bereits statt. Hier qualifizierte sich Oberligist Westfalia Rhynern direkt für das Finalturnier, Zweiter wurde die SpVg Bönen, Dritter der TSC Hamm. Beide Clubs nehmen an der Lucky-Loser-Runde teil.

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