Warsteiner Masters: Overberge fährt zum Finale

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Der FC Overberge – hier mit Engin Duman (links) – räumte aus dem Weg zum Sieg in der Bergkamener Halle auch den Gastgeber FC TuRa aus dem Weg.

Bergkamen -  Der FC Overberge fährt zum Warsteiner Masters-Finale nach Werl. Bei der Zwischenrunde in der Friedrichsberghalle zeigte der Bezirksliga-Zweite am Sonntag eine starke Leistung, marschierte locker durch, ehe der VfL Kamen den FCO mit 5:2 stoppte.

Doch im Finale sah man sich wieder – mit besserem Ausgang für Overberge, das 4:0 gewann. Früh Endstation war für den SuS Rünthe und den gastgebenden FC TuRa, der über die Quali-Runde noch das Ticket für den „Showdown“ lösen konnte.

Während die Rot-Weißen nach dem 1:3 gegen Overberge und dem 1:4 gegen den SuS Kaiserau die Segel streichen mussten, hatte der SuS Rünthe eine Menge Pech. Beim 0:3 gegen Westfalia Wethmar noch chancenlos, hatte das Team von André Henning gegen Eintracht Ickern kein Glück, verlor mit 2:3 nach Verlängerung. Dreimal trafen die „Nullachter“ das Aluminium. „Hinzu kamen noch zwei dicke Patzer in unserer Abwehr“, ärgerte sich Spieler Abdul Hasan.

So hielt der FC Overberge, betreut von Co-Trainer Amel Mesic, die Bergkamener Fahne in heimischer Halle hoch. Nach der klaren Pleite gegen den VfL Kamen musste der FCO im anschließenden „Spiel um Platz drei“ gegen Westfalia Wethmar um eine Revanche gegen die „Blauen“ von Marko Barwig kämpfen. Mit 4:1 setzte sich Overberge gegen den Ligarivalen durch.

Warsteiner-Masters in Bergkamen

Nach einer kurzen Pause begann das Finale. Die meisten Kraftreserven hatte scheinbar der FCO. Frieg, Brelian, Schnura und Morsel schossen einen ungefährdeten Sieg heraus. Der Sportliche Leiter Markus Lücke jubelte: „Das war eine sensationelle Leistung der Jungs. Wir sind ganz locker ins Turnier gegangen. Umso schöner, dass wir direkt in der Endrunde stehen.“

Während der FC Overberge nun direkt zum Finale am 24. Januar in Werl fährt, haben der VfL Kamen und Westfalia Wethmar noch die Chance, über die Lucky-Loser-Runde dem FCO zu folgen.

Der neue TuRa-Coach Kurt Gumprich ärgerte sich über die schwache Vorstellung seiner Truppe in der Vorrunde. „Ich wollte am Sonntag lieber erst ab halb vier wieder ran. So mussten wir in der Quali-Runde schon früher spielen. Das hat Kraft gekostet“, sagte er. Immerhin: Über den Umweg zogen die Nordberg-Kicker ungeschlagen in die Zwischenrunde ein.

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