SV Stockum zufrieden mit der Stadtmeisterschaft

+
Auch die Minikicker hatten großen Spaß bei den Stadtmeisterschaften.

Werne - Volle Ränge und strahlende Kinder mit Bällen aus der Tombola – der SV Stockum war insgesamt zufrieden mit dem Verlauf der Werner Stadtmeisterschaften. Aber es gab auch Kritik.

Rolf Bock, sportlicher Leiter beim SV Stockum, meldete auch leise Kritik an. „Wir haben uns im Vorfeld viel Mühe gegeben, doch es war schwierig ein attraktives Teilnehmerfeld bei den Senioren auf die Beine zu stellen“, zeigte er sich leicht enttäuscht, bekannte aber auch noch kein Patentrezept für mehr Attraktivität bei den Senioren zu haben. Die Siegprämien seien eher gering, der Verein müsse hier alles aus eigener Tasche zahlen, da der Geldbeutel bei der Stadt auch immer enger werde.

Auch die Resonanz gerade der Stockumer Zuschauer habe ihn ein wenig enttäuscht. Gerade durch den Stockumer Sieg sei der Weg aus Stockum lohnenswert gewesen.

Für die ehrenamtlichen Helfer, die während der Turniere vor der Halle Waffeln, Kuchen und Würstchen verkauften und dafür manchmal vier bis fünf Stunden dort stehen mussten, weil dem SV Stockum insgesamt auch die Man-Power für kürzere Schichten fehlt, müsse in Zukunft auch eine bessere Lösung gefunden werden. „Da wird es dann auf Dauer schon sehr kalt“, spricht Bock damit auch die anderen Vereine und die Stadt an, um gemeinsam frühzeitig nach einer Lösung zu suchen.

SV Stockum gewinnt Stadtmeisterschaft

Bei den Junioren habe bei den Turnieren am Montag und am Dienstag aber die Rückmeldung der umliegenden Vereine gestimmt. „Dort hat man nach dem Kreiswechsel noch keine Veränderungen gemerkt“, lobte er. Wo nach dem Kreiswechsel manchmal schon eine leichte Distanz gewachsen sei, treffe man hier noch die Vereine aus den alten Kreis und der Umgebung. Der SV Herbern, der SuS Rünthe und natürlich die Werner Vereine selbst waren teilweise mit zwei oder drei Mannschaften angetreten und sorgten so für volle Turnierpläne und viele Spiele für die Nachwuchskicker.

Außerdem gab es keine roten Karten bei der diesjährigen Stadtmeisterschaft in Werne. „Das ist sehr positiv“, betonte Bock. Den Grund dafür sieht er in den modifizierten Futsal-Regeln, die ein hartes Einsteigen unterbinden und das schnelle Spiel unterstützen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare