Gün bester Schütze, Bolst verlängert bei TuRa

Da gibt es nichts zu mäkeln: Fünf Siege in fünf Spielen bei 20:2 Toren machen den FC TuRa zum verdienten Bergkamener Hallenmeister – und Trainer Bolst bleibt auch in der nächsten Saison Trainer. -  Foto: Wagner

BERGKAMEN - Der FC TuRa ist neuer Hallenfußball-Stadtmeister. Im Halbfinale setzte sich der einzige nach der Vorrunde verbliebene Bezirksligist souverän mit 7:0 gegen den VfK Weddinghofen durch. Im Endspiel setzte das Team von Andreas Bolst noch einen drauf, fertigte das Überraschungsteam der Türkisch Islamischen Union aus Rünthe mit 6:0 ab. Was sonst noch am Rande der Stadtmeisterschaft passierte, lesen Sie hier...

Ehrungen: Sebastian Treppe vom FC TuRa wurde als bester Keeper des Turniers ausgezeichnet. Er kassierte in fünf Spielen lediglich zwei Gegentreffer. Bester Schütze des Turniers wurde sein Teamkollege Cihad Gün mit sechs Toren.

Verlauf: Beim Gastgeber TIU Rünthe waren alle sehr zufrieden mit dem Verlauf der Stadtmeisterschaft. An den Verkaufsständen gab es bereits früh keinen Kaffee und keine Köfte mehr, wie Ferdi Ergün mitteilte. Als Turnierleiter hatte Remzi Nane alles bestens im Griff.

Fairplay: Selten gab es in Bergkamen derart faire Titelkämpfe. Die Unparteiischen kamen ohne Rote Karte aus und verhängten nur eine Zeitstrafe. Die beiden Unparteiischen, Erkan Bostanci (Rhynern) und Julian Siepmann (Heeren) griffen bei der Auslegung der Futsal-Regeln allerdings nicht immer konsequent durch.

Verlängerung: Andreas Bolst bleibt auch in der nächsten Saison Trainer des FC TuRa Bergkamen. Darauf verständigten sich der Coach und der Vorsitzende, Horst-Günther Siegmund. „Es passt einfach beim FC TuRa“, meinte Bolst.

Wechselspiele: Die Brüder Christian und Oscar Tobio Lemos haben sich beim FC Overberge abgemeldet. Während Christian bereits im Trikot des SuS Oberaden auf dem Hallenparkett stand, verfolgte Oscar die Partien mit Töchterchen Nila von der Tribüne aus. Er wechselt zur Rückrunde zur SG Holzwickede.

Karriereende: Carsten Schrader, Torhüter des VfK Weddinghofen, hängt am Ende der Saison seine Fußballschuhe an den Nagel. Grund: Er will mehr Zeit haben für die Familie. In der vergangenen Woche kam sein zweiter Sohn, Jannis, auf die Welt.

Beobachter: Neben Kurt Gumprich, Jugendkoordinator des SuS Rünthe, nahm Rolf Bock, sportlicher Leiter des SV Stockum, auf der Tribüne Platz. Die Stockumer, noch im Kreis Lüdinghausen, haben sich bekanntlich für einen Wechsel in den Kreis Unna/Hamm zur neuen Saison entschieden. „Es ist doch schön, die Mannschaften im Rahmen der Stadtmeisterschaft kennen zu lernen“, meinte Rolf Bock. - awa

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