SV Herbern siegt bei Frauen – HSV-Doppelsieg bei E- und D-Mädchen

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Die C-Mädchen des WSC.

WERNE - Der Finaltag bei den viertägigen 4. offenen Werner Stadtmeisterschaften im Hallenfußball stand ganz im Zeichen des Frauen- und Mädchenfußballs.

Gleich vier Entscheidungen fielen bei den Kickerinnen. Erstmals wurde in der Linderthalle am Abend der Titel bei den Frauen ausgespielt – und der Stadtmeistertitel ging an den höchstklassigen Vertreter im Teilnehmerfeld.

Doch souverän war der Erfolg des Bezirksligisten SV Herbern nicht. Denn am Ende lag das Neuhaus-Team mit sieben Zählern nur einen Punkt vor dem einzig ungeschlagenen Team im Feld, dem TuS Ascheberg. Der hatte genauso wie die Frauen des Werner SC sechs Punkte auf dem Konto. Mit einem Sieg in der letzten Partie gegen Ascheberg hätte das WSC-Team sich den Titel holen können, aber der Sport Club kassierte eine 1:3-Niederlage.

Der TuS Ascheberg sicherte sich bei den B-Juniorinnen den Titel mit drei Siegen aus vier Spielen.

Einzig gegen die Hammer SpVg gaben die Grün-Schwarzen beim 1:2 die Punkte ab. Die Mädchen des SV Herbern hatten in ihrem letzten Spiel noch die Chance, den TuS vom ersten Platz zu verdrängen, verloren das Gemeindederby aber knapp mit 1:2.

Die Mädchen des Werner SC belegten am Ende – punktgleich mit der Hammer SpVg – den zweiten Platz dank des besseren Torverhältnisses. Sie verloren einzig ihr Auftaktspiel gegen Ascheberg.

WSC belegt den zweiten Platz

Im direkten Duell mit Hamm hatte sich der Sport Club im letzten Spiel des Turniers mit 2:1 durchgesetzt. Zwar ging die HSV mit 1:0 in Führung, doch Jana Schindelbauer und Linda Kracht erzielten die Tore zum umjubelten Abschlusssieg.

Abschluss und Neuanfang war das Turnier der E-Mädchen für den Nachwuchs des Werner SC. Die Mädels, die in der kommenden Saison bei den D-Juniorinnen antreten, traten letztmals gemeinsam an und erreichten den zweiten Platz.

Sie mussten sich nur dem späteren Turniersieger Hammer SpVg geschlagen geben.

In der zweiten Mannschaft des Werner SC liefen die Mädchen auf, die gerade erst mit dem Abenteuer Fußball angefangen haben. Bei ihren beiden 0:8-Niederlagen mussten sie noch Lehrgeld zahlen, doch gegen RW Ahlen holten sie ihren Premierenpunkt. „Uns ging es hier heute nicht um Leistung, alle Mädels sollten mit Spaß bei der Sache sein“, erklärte Cornelia Gräve, die beide Mannschaften betreute und ihr Ziel als erreicht ansah.

Parallel zum E-Juniorinnenturnier lief der Wettbewerb der C-Mädchen. Auch hier setzte sich am Ende der Nachwuchs der Hammer SpVg durch, aber nur hauchdünn. Denn auch Union Lüdinghausen hatte am Ende sieben Punkte auf dem Konto und wies eine Tordifferenz von plus fünf auf. Doch die HSV-Spielerinnen hatten im gesamten Turnier mehr Treffer erzählt – das sollte den entscheidenden Ausschlag geben.

Die Werner Mädchen hatten mit diesem hauchdünnen Ausgang nichts zu tun. Nach einem Auftakt-Remis gegen den Kamener SC, verlor das Team von Thomas Becker und Mona Haselhoff gegen die beiden Spitzenteams und musste sich mit dem vierten Platz begnügen. - lel/gu

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