LH-Meisterschaft: SVH startet Freitag, Werner Derbys folgen

Christopher Eulich und Marcel Heidenreich vom SV Stockum fahren als Werner Meister zur Meisterschaft des Fußballkreises Lüdinghausen, die am Wochenende in Ottmarsbocholt ausgespielt wird.  Foto: Volkmer

WERNE - Zum insgesamt 22. Mal – und erstmals in der neuen Halle in Ottmarsbocholt – wird von Freitag bis Sonntag der Hallenfußball-Meister des Kreises Lüdinghausen ausgespielt. Titelverteidiger ist der A-Kreisligist SG Selm.

Der hatte im Vorjahr den Heimvorteil genutzt und den FC Nordkirchen im Finale mit 4:1 nach Neunmeterschießen besiegt. Beide 2013er-Finalisten treffen am Samstag bereits in der Vorrunde wieder aufeinander.

Für Rekordmeister SV Herbern beginnt das Turnier bereits am Freitag. Gruppengegner des Landesligisten sind Gastgeber BW Ottmarsbocholt, Davaria Davensberg und SuS Olfen aus der Kreisliga A sowie C-Ligist FC Lünen 13. Trotz des Klassenunterschiedes spricht SVH-Trainer Christian Bentrup von „keiner leichten Gruppe.“

Das Ziel für den Gruppenfavoriten ist der Einzug in die Endrunde. „Letztes Jahr haben wir uns blamiert und sind in der Vorrunde ausgeschieden, das soll nicht wieder vorkommen“, sagt Bentrup. Zum letzten und insgesamt zwölften Mal stand der SVH 2009 im Finale – und verlor gegen Davaria Davensberg mit 0:1. Im Jahr zuvor holte der SVH seinen insgesamt neunten Titel durch ein 4:1 im Finale gegen den BV Selm, der seit 2010 die Spielgemeinschaft mit GW Selm bildet.

Auf dem Weg zum möglichen zehnten Titel muss Bentrup heute auf Dennis Kaminski und Sebastian Schütte (beide beruflich verhindert) und auf Eric Sabe (krank) verzichten. Zumindest Kaminski und Schütte sind im Falle eines Weiterkommens am Sonntag wieder dabei; heute werden sie vertreten von Benedikt Schlupp und Lukas Mangels.

Der Werner Hallenmeister SV Stockum muss am Samstag in der Vorrunde bereits ab 11.15 Uhr ran und trifft gleich zum Auftakt auf Titelverteidiger Selm. Es folgen die Gruppenspiele gegen die Bezirksligisten TuS Ascheberg, der jüngst nach packendem Finale gegen Herbern den Davertpokal gewonnen hat, und FC Nordkirchen. „Für die Halle ist eine Prognose immer schwer, einen richtigen Favoriten gibt es nicht“, sagt der Stockumer Trainer Ralf Gondolf, der das Turnier als ein Teil der Vorbereitung ansieht. Spielen sollen die Stadtmeister, hinzu kommen Ali Karaman und eventuell Tolga Köroglu. Am Samstag steht Cendric Packheiser zwischen den Pfosten, im Falle des Weiterkommens Mustafa Eravasar am Sonntag.

Bei einem Aus in der Vorrunde hat das Team für Sonntag übrigens nichs zu befürchten. „Wir haben diese Woche dreimal Training plus Turnier. Beim Ausscheiden wäre Sonntag trainingsfrei, zumal wir am Dienstag schon wieder bei Aktivita in Hamm Spinning machen“, sagt Gondolf, und: „Wichtig ist, dass wir in der Halle ohne Verletzung bleiben.“

Fast schon eine Stadtmeisterschaft

Zum Abschluss der Vorrunde hat das Los für einen Werner Dreier in der Gruppe E gesorgt: Die Eintracht, der WSC und der Türkische FC bestreiten eine „Fast-Stadtmeisterschaft“. Komplettiert wird das Feld durch den ambitionierten A-Ligisten GS Cappenberg. „Wir wollen so weit kommen wie möglich“, sagt WSC-Spielertrainer Kurtulus Öztürk, der seine Vorbereitung durch das Turnier aber nicht unterbrechen wird. So steht am Sonntag der erste Freiluft-Test daheim gegen den TSV Handorf (14.30 Uhr, lindert) auf dem Programm.

„Im Falle des Weiterkommens werden wir den Kader splitten“, sagt Öztürk. Von den Neuzugängen wird Necati Bacak (Gurbet Spor) in der Halle spielen, Marius Nowak (von der SG Scharnhorst) kickt draußen. Für die Halle hat Öztürk mit Torhüter Luca Wiegel sowie Matti Bartsch und Justin Schulze Weiling drei A-Jugendliche nominiert. Aus der Reserve vestärken Luca Macculi und Nico Schmidt das Aufgebot.

„Spaß haben und so weit wie möglich kommen“, nennt Co-Trainer Martin Gorgon das Ziel für die Eintracht an diesem Wochenende. Im Team sind alle schon auf das Nachholspiel gegen Vinnum am 9. Februar fokussiert. Die Vorbereitung läuft auf Hochtouren. „Da ist es schwer, nach zwei Turnieren, die schlecht gelaufen sind, noch Spieler zu motivieren“, sagt Gorgon. Immerhin: Die Truppe steht. Mit dabei sind auch die drei A-Jugendlichen Thomas Bock, Marvin Dömland und Ahmet Örnek, der in der Winterpause von Roland Beckum nach Werne gekommen ist. Nicht dabei ist Torhüter Thomas Linke. Für ih soll möglichst Stephan Goßling zwischen den Pfosten stehen. - gu

Der Spielplan in Ottmarsbocholt

Freitag, 17. November

Vorrunde, Gruppe A

19.00 SV Herbern – BW Ottmarsbocholt

19.15 D. Davensberg – SuS Olfen

19.30 SC Lünen 13 – SV Herbern

19.45 BW Ottmarsbocholt – D. Davensberg

20.00 SuS Olfen – SC Lünen 13

20.15 SV Herbern D. Davensberg

20.30 SC Lünen 13 – BW Ottmarsbocholt

20.45 SuS Olfen – SV Herbern

21.00 Dav. Davensberg – SC Lünen 13

21.15 BW Ottmarsbocholt – SuS Olfen

Samstag, 18. November

Vorrunde, Gruppe B

11.00 Fort. Seppenrade – SV Südkirchen

11.30 U. Lüdinghausen – SC Capelle

12.00 Fort. Seppenrade – U. Lüdinghausen

12.30 SC Capelle – SV Südkirchen

13.00 SV Südkirchen – U. Lüdinghausen

13.30 SC Capelle – Fort. Seppenrade

Vorrunde, Gruppe C

11.15 SG Selm – SV Stockum

11.45 TuS Ascheberg – FC Nordkirchen

12.15 SG Selm – TuS Ascheberg

12.45 FC Nordkirchen – SV Stockum

13.15 SV Stockum – TuS Ascheberg

13.45 FC Nordkirchen – SG Selm

Vorrunde, Gruppe D

14.00 BW Alstedde – PSV Bork

14.30 VfL Senden – Westfalia Vinnum

15.00 BW Alstedde – VfL Senden

15.30 Westfalia Vinnum – PSV Bork

16.00 PSV Bork – VfL Senden

16.30 Westfalia Vinnum – BW Alstedde

Vorrunde Gruppe E

14.15 GS Cappenberg – TFC Werne

14.45 Werner SC – Eintracht Werne

15.15 GS Cappenberg – Werner SC

15.45 Eintracht Werne – TFC Werne

16.15 TFC Werne – Werner SC

16.45 Eintracht Werne – GS Cappenberg

Sonntag, 19. Januar

Endrunde, Gruppe A: ab 11 Uhr mit 2. Gruppe C , 1. Gruppe D, 2. Gruppe E, 1. Gruppe A, 2. Gruppe B

Endrunde, Gruppe B: ab 11.15 Uhr mit 1. Gruppe C, 2. Gruppe D, 1. Gruppe E, 2. Gruppe A, 1. Gruppe B

Halbfinale:

16.15 1. Endrunde A – 2. Endrunde B

16.30 1. Endrunde B – 2. Endrunde A

17.00 Spiel um Platz drei

17.15 Endspiel

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