TuS Ascheberg letzter Junioren-Kreismeister

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Zu einem Erinnerungsbild nach den letzten Titelkämpfen des Kreises Lüdinghausen bei den Junioren stellten sich alle Kinder gemeinsam auf. - Fotos (3): Zöllner

NORDKIRCHEN - Den letzten Titel bei den Junioren, der im Kreis Lüdinghausen vor dessen Auflösung im Sommer ausgetragen wurde, holten sich am Sonntag die F-Junioren aus Ascheberg. Platz zwei ging an den punktgleichen SV Herbern vor dem Werner SC. „Ich sage nicht Auf Wiedersehen, sondern Tschüss“ – mit diesen Worten verabschiedete sich denn auch Staffelleiter Wolfgang Raabe (Union Lüdinghausen) von den Teilnehmern.

Der von André Gröning und Markus Lakenbrink-Wiebusch trainierte TuS-Nachwuchs musste im letzten Endrundenspiel in der Halle an der Gorfeldstraße unbedingt gegen den SV Herbern gewinnen, um Kreismeister zu werden. Denn die Herberner hatten zuvor alle ihre vier Partien gewonnen und Ascheberg kassierte zuvor eine 1:2-Niederlage gegen den Werner SC.

Und in diesem „Endspiel“ drückte der Ascheberger Nachwuchs aufs Tempo, um den nötigen Sieg zu holen. Die Herberner kamen kaum aus der eigenen Hälfte heraus und hatten wenige Torchancen. Die mögliche Ascheberger Führung verpasste Gerrit Möllers, als er nur den Pfosten traf. Nach dem Führungstreffer durch Leo Brentrup schaffte es Herbern nicht mehr, sich aufzubäumen. Brentrup machte mit seinem zweiten Treffer zum 2:0-Endstand den Titelgewinn perfekt.

„Ascheberg ist ein verdienter Sieger. Die Duelle mit dem TuS finden immer auf Augenhöhe statt. Wir sind mit unserem Abschneiden und dem fairen Turnierverlauf aber sehr zufrieden“, war SVH-Trainer Sven Spigiel ein fairer Verlierer. Er coacht die Mannschaft zusammen mit Jürgen Hohenhövel.

Die Blau-Gelben schafften den Sprung in die Endrunde am Samstag dabei nur durch einen abschließenden 2:0-Sieg gegen den TuS Ascheberg. Ansonsten wären die Blau-Gelben ausgeschieden.

Am Sonntag gab es zunächst vier Siege für Herbern. Das 3:2 gegen den Werner SC war dabei durchaus schmeichelhaft. „Wir haben einige gute Chancen vergeben und sind oft am guten Herberner Keeper gescheitert“, sagte WSC-Trainer Markus Neuhaus. Da sein Team auch gegen Cappenberg beim 2:2 ebenfalls viele Möglichkeiten ausließ, blieb am Ende nur Platz drei.

Im Derby gegen den SV Stockum mühte sich der WSC trotz drückender Überlegenheit zu einem 2:1-Erfolg, wobei die Tore Hanno Jährling und Julian Büscher bei einem Gegentor von Mathis Geue erzielten.

Möllers: Wie der Vater, so der Sohn

„Wir haben uns gut präsentiert und am Samstag alle Spiele gewonnen. Wichtig war, dass die Jungs Spaß hatten. Und den hatten sie“, sagte Markus Neuhaus.

Chancenlos war am Sonntag der SV Stockum, der alle sechs Spiele verlor. Trainer Daniel Geue konnte dabei nicht das Fehlen der beiden Leistungsträger Enoch Moussa un Leif Wagner am Sonntag auffangen. „Die Jungs haben sich aber dennoch achtbar aus der Affäre gezogen“, sagte Geue.

Besonderheit am Rande: Nachdem bereits Holger Möllers als Trainer der Ascheberberger Seniorenmannschaft den letzten Titel für seinen Verein sicherte, folgte ihm gestern sein Sohn Gerrit mit dem umjubelten Kreismeistertitel. - fraz

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