Zufriedenheit bei Eintracht trotz Vorrunden-Aus

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Traf zweimal für die Eintracht: Jussef Saado.

WERNE -   Kreisligist Eintracht Werne ist beim Isenbeck-Cup der SG Bockum-Hövel schon nach der Vorrunde ausgeschieden.

„Es waren knappe Ergebnisse, wir waren in den entscheidenden Situationen noch im Winterschlaf“, gab Co-Trainer Martin Gorgon, der Cheftrainer Muris Mujkanovic vetrat, zu Protokoll. Die Ergebnisse bestätigen seine Einschätzung.

Im ersten Spiel gegen Bezirksligist TuS Lohauserholz führte die Eintracht durch Tore von Candy Opsölder, Faruk Bozaci und Erkan Taymaz dreimal, ehe der Gegner aus dem Hammer Stadtteil noch zum 3:3 ausglich und sogar den Siegtreffer zum 4:3 erzielte. „Eine ärgerliche Niederlage, besonders wenn man dreimal führt“, sagte Gorgon.

Schrecksekunde zum Schluss

Danach wartete erneut ein Bezirksligist, diesmal TuS Wiescherhöfen, Spitzenreiter in der Bezirksliga 7. Auch dieses Mal verkaufte sich die Eintracht gut, glich den 0:1-Rückstand durch Jussef Saado aus. Doch dann enteilte der TuS auf 3:1, es reichte nur zum Anschlusstreffer durch wiederum Saado zum 2:3.

Im abschließenden Spiel, das die Eintracht 2:4 gegen BV Hamm 09 verlor, gab es noch eine Schrecksekunde zu überstehen. Das Spiel musste für 15 Minuten unterbrochen werden, Oguz Örnek lag mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden. Es dauerte, bis der Notarzt kam, der eine ausgekugelte Schulter diagnostizierte. Eine ernsthafte Verletzung blieb somit aus, sein Einsatz zur Rückrunde ist nicht gefährdet. Im Spiel selbst hatte Thierry Opsölder den 0:1-Rückstand ausgeglichen und Faruk Bozaci noch den 2:3-Anschluss hergestellt.

„Spielerisch bin ich eigentlich ganz zufrieden mit den Jungs, es war wichtig, dass wir wieder in den Rhythmus gekommen sind, sich keiner ernsthaft verletzt hat und dass wir vor allen Dingen diszipliniert aufgetreten sind“, fiel die Bilanz von Gorgon trotz des Ausscheidens noch recht positiv aus.

Ab Mittwoch (8. Januar) steigt die Eintracht schon wieder ins Training ein. „Wir werden fünf Wochen ein straffes Programm durchziehen, damit wir für das Topspiel gegen Vinnum am 9. Februar direkt hellwach sind“, hat Gorgon schon längst die Meisterschaft wieder im Blick. - lel

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