Futsal-Regeln werden wohl nicht verschäft

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Sprungreduzierter Ball und weiter mit Bande: Auch in der kommenden Saison soll der Hallenfußball – hier mit Herberns Mondrian Runde (r.) so aussehen wie in diesem Winter.

WERNE -   Am Rande des Kennenlernabends für die vier neuen Vereine aus Werne und Selm, die in den Kreis Unna/Hamm wechseln, gab Holger Bellinghoff (Vorsitzender des Kreisjugendausschusses) bekannt, dass in der nächsten Wintersaison weiterhin nach den modifizierten Futsalregeln gespielt wird.

Ursprünglich sollte ab dem kommenden Winter komplett nach Futsal-Regeln gespielt werden. Das stieß aber bei vielen Vereinen auf massiven Widerstand – etwa bei Ausrichtern von privaten Turnieren oder auch bei den Veranstaltern der Dortmunder und Münsteraner Stadtmeisterschaft, die dagegen sogar Unterschriften sammelten.

Thomas Berndsen vom Fußball- und Leichtathletikverband sagte zwar, dass darüber vermutlich eine Entscheidung erst in einen Monat fallen werde. Aber im Grunde bestätigte er, dass die Tendenz ganz klar da hingeht: „Das, was wir jetzt auf dem Markt gebracht haben, ist eine vernünftige Lösung“, sagt der beim FLVW-für den Seniorenfußball zuständige Berndsen.

Denn die Resonanz darauf sei weitgehend positiv gewesen. „Wir werden es bei flexiblen Auslegung mit größeren Toren und Banden sowie dem sprungreduzierten Ball belassen“, kündigt Berndsen eine Rücksicht beim Verband für Vereinsinteressen an. - fraz

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