Davertpokal: SVH will den neuen Wanderpokal, WSC sich steigern

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So jubelten die Ascheberger Spieler im Vorjahr über den Sieg beim Davertpokal.

HERBERN - Schon in der Vorrunde verspricht die 29. Auflage des Davertpokals viele spannende Duelle. Der beliebte Budenzauber steigt am ersten Wochenende des neuen Jahres von Freitag (2. Januar) bis Sonntag (4. Januar) in der Sporthalle an der Nordkirchener Straße in Ascheberg – mit einem neuen Wanderpokal und erstmals nach den neuen Futsal-Regeln.

16 Mannschaften – darunter der ausrichtende SV Herbern mit seiner Landesliga- und Kreisligamannschaft sowie der TuS Ascheberg mit zwei Teams und der Bezirksligist Werner SC kämpfen freitags und samstags in vier Vorrundengruppen ums Weiterkommen. Acht Teams ziehen in die Endrunde ein, die Sonntag ausgespielt wird.

In der Gruppe A treffen am Freitag die A-Kreisligisten BW Ottmarsbocholt und TuS Ascheberg II auf die Bezirksligisten Werner SC und SV Drensteinfurt aufeinander.

Für den WSC geht es darum, sich nach dem frühen und überraschenden Aus bei der offenen Werner Stadtmeisterschaft zu rehabilitieren. „Das war schon enttäuschend“, sagt Trainer Kurtulus Öztürk zum ersten Hallenauftritt. „Die Spieler von der Stadtmeisterschaft bekommen die Chance, es besser zu machen. Klappt das nicht, dürfen eine Woche später bei der Kreismeisterschaft andere ran“, führt Öztürk weiter aus.

SVH-Coach Bentrup will Durststrecke beenden

Im Vergleich zur Stadtmeisterschaft fehlt nur Urlauber Dominik Kozlik. Die Gruppengegner kann Öztürk nicht einschätzen: „Aber Ottmarsbocholt als amtierender Hallenkreismeister wird mit Sicherheit nicht schlecht sein.“ Ziel sei es, in der Endrunde vertreten zu sein.

In der Gruppe B spielt am Freitag der Landesligist SV Herbern als höchstklassiger Vertreter im Starterfreld gegen Bezirksligist 1. FC Gievenbeck II sowie die A-Ligisten Union Lüdinghausen und Capelle.

„Wenn wir unsere Leistungen abrufen, dann werden wir das Turnier auch gewinnen können. Das ist unser Ziel“, erklärt SVH-Trainer Christian Bentrup. Seit er Trainer in Herbern ist, gab keinen Turniersieg mehr für die Blau-Gelben. Der Vorjahres-Finalist, der im Vorjahr nach Elfmeterschießen gegen den TuS Ascheberg im Finale verlor, siegte letztmals 2009. „Aber zunächst geht es darum, dass wir den Freitag überstehen und uns nicht blamieren“, ergänzt Bentrup.

Das Turnier in Rinkerode vor Weihnachten brachte Bentrup keine Erkenntnisse, es fehlten ihm da viele Spieler. Das wird beim eigenen Turnier anders sein. Bis auf den verletzten (Zehenbruch) und verhinderten Nils Venneker, Tüns, Schett (beide Bänderverletzungen) und Dennis Kaminski (am Freitag) sind alle dabei.

In der Gruppe C bekommt es am Samstag Bezirksligist VfL Senden mit den A-Ligisten Davaria Davensberg – gleichzeitig mit zehn Erfolgen Rekordsieger – Fortuna Walstedde sowie mit B-Ligist SV Bösensell zu tun.

Zur Gruppe D gehören neben Bezirksligist und Titelverteidiger TuS Ascheberg die A-Kreisligisten Fortuna Seppenrade, SV Herbern II und SV Südkirchen.

Die Ascheberger, auch Premierensieger im Jahr 1987, wollen erneut in die Endrunde, erklärt TuS-Trainer Holger Möllers. Mit dem Sieg im Vorjahr sei die lange Durststrecke des Vereins beendet worden. „Der Spaß sollte aber im Vordergrund stehen und mal sehen, wie das mit dem Futsal klappt“, ist Möllers gespannt.

Unter der Woche gab es ein erstes Herantasten an die neuen Bedingungen für das Team. Dem werden die beiden Spanier Oscar David Franco Cabrera und Jorge Molina Rodriguez wegen ihres Heimaturlaubes fehlen.

Das Erreichen der Zwischenrunde ist auch das Ziel von Timy Schütte mit seinem SV Herbern II. „Wir wollen wirklich guten Fußball zeigen, Spaß haben und soweit wie möglich kommen“, erklärt der SVH-Reservetrainer. Er kann aus dem Vollen schöpfen und hat in Markus Hohefeld und David Brockmeier zusätzlich zwei routinierte Hallenspieler dabei.

Der SVH wird nach den neuen Hallenregeln spielen lassen. Das ist auch der Grund, warum der Davertpokal am Freitag (ab 17.30 Uhr) und am Sonntag (ab 12.30 Uhr) eine halbe Stunde früher beginnt als gewöhnlich.

Die Spielzeit beträgt weiterhin zwei Mal acht Minuten, aber die Pausen zwischen den Partien sind länger. Nach den neuen Regeln wird in der letzten Minute jeder Halbzeit nur die reine Spielzeit gerechnet.

Der Schiedsrichter kann die Uhr bei jeder Unterbrechung anhalten lassen. „Deshalb brauchen wir den Puffer“, betont Turnier-Mitorganisator Dominik Reher.

Auf der Internetseite www.meinturnierplan.de stellt der SVH ab morgen Abend die aktuellen Ergebnisse und Tabellen ein. - fraz

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