Davertpokal wird erstmals mit Futsalregeln gespielt

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Der Werner SC steigte am Freitagabend in den Daverrtpokal ein – und wird erneut mit einem Futsal spielen.

HERBERN - Der beliebte Budenzauber um den 29. Davertpokal steigt gleich am ersten Wochenende des neuen Jahres von Freitag (2. Januar) bis zum Sonntag (4. Januar) in der Sporthalle an der Nordkirchener Straße in Ascheberg – und das erstmals nach den neuen Futsal-Regeln.

16 Mannschaften – darunter der ausrichtende SV Herbern mit seiner Landesliga- und Kreisligamannschaft, sowie der TuS Ascheberg mit zwei Teams und der Bezirksligist Werner SC kämpfen freitags und samstags in vier Vorrundengruppen ums Weiterkommen. Acht Teams ziehen in die Endrunde ein, die sonntags ausgespielt wird.

In der Gruppe A treffen am Freitag die A-Kreisligisten BW Ottmarsbocholt und TuS Ascheberg II auf die Bezirksligisten Werner SC und SV Drensteinfurt aufeinander.

In der Gruppe B spielt am Freitag der Landesligist SV Herbern als höchstklassiger Vertreter im Starterfreld gegen Bezirksligist 1. FC Gievenbeck II sowie die A-Ligisten Union Lüdinghausen und SC Capelle.

In der Gruppe C bekommt es am Samstag Bezirksligist VfL Senden mit den A-Ligisten Davaria Davensberg – gleichzeitig mit zehn Erfolgen Rekordsieger – und Fortuna Walstedde sowie mit B-Ligist SV Bösensell zu tun.

Zur Gruppe D gehören neben Bezirksligist und Titelverteidiger TuS Ascheberg die A-Kreisligisten Fortuna Seppenrade, SV Herbern II und SV Südkirchen.

In dieser Saison gelten erstmals verpflichtend die neuen Hallenregeln. Das ist auch der Grund, warum der Davertpokal am Freitag (ab 17.30 Uhr) und am Sonntag (ab 12.30 Uhr) eine halbe Stunde früher beginnt als gewöhnlich. Die Spielzeit beträgt weiterhin zwei Mal acht Minuten, aber die Pausen zwischen den Partien sind länger. Nach den neuen Regeln wird in der letzten Minute jeder Halbzeit nur die reine Spielzeit gerechnet. Der Schiedsrichter kann die Uhr bei jeder Unterbrechung anhalten lassen. „Deshalb brauchen wir den Puffer“, betont Reher.

Hier noch einmal die wichtigsten Regeln 

- Anzahl der Spieler: Eine Mannschaft besteht aus vier Feldspielern und einem Torwart.

- Spielfeld:  Es gelten die für ein Handballspiel vorhandenen Markierungen. Auf der Tribüne gegenüberliegenden Seite wird mit Bande gespielt

- Tore: Die Tore haben eine Breite von 5 Metern.

- Spielball: Gespielt wird mit einem Futsal

- Freistoß: Alle Freistöße sind indirekt. Freistöße für die angreifende Mannschaft, die innerhalb des Strafraumes verhängt werden, werden auf die Strafraumlinie zurückverlegt.

- Torwart:  Der Torwart darf die eigene Spielhälfte nicht verlassen, es sei denn zur Ausführung eines Strafstoßes. Der Torwart darf nur den Strafstoß, nicht aber einen eventuellen Nachschuss ausführen.

- Einkick: Der Ball wird an der Stelle, an der er das Spielfeld verlassen hat, durch einen Einkick wieder ins Spiel gebracht. Es gilt die auf dem Hallenboden markierte Seitenlinie. Durch einen Einkick kann nicht direkt ein Tor erzielt werden.

- Zuspiel zum Torwart: Erhält der Torwart den Ball mit dem Fuß (auch Einkick) zugespielt, so darf er den Ball nicht mit den Händen berühren.

- 4-Sekunden-Regel:  Erfolgt die Spielfortsetzung (Ausnahmen: Strafstoß und Anstoß) nicht innerhalb von vier Sekunden, wird das Spiel wie folgt fortgesetzt: Bei Eckstoß mit Torabwurf; beim Einkick mit Einkick für den Gegner, bei Freistoß mit Freistoß für den Gegner – die Zeitvorgabe beginnt, sobald die ausführende Mannschaft in der Lage ist, das Spiel fortzusetzen.

- Zeitstrafe:  Die zweiminütige Zeitstrafe kann auch ohne vorherige Verwarnung gegeben werden. Die Mannschaft kann wieder durch einen Spieler ergänzt werden, wenn die gegnerische Mannschaft ein Tor erzielt hat - spätestens jedoch nach Ablauf von zwei Minuten. Bei mehreren Zeitstrafen kommt jeweils nur ein Spieler bei einem Gegentor zurück, es kann auch der Spieler sein, dessen Zeitstrafe noch nicht abgelaufen war. Diese Zeitstrafe ist zwar zeitlich verfallen, bleibt aber als persönliche „Vor“ Strafe des Spielers bestehen.

- Grätschen:  grundsätzlich ist jede Form von Grätschen in der Nähe eines Gegenspielers verboten. Dabei ist es unerheblich, ob der Gegenspieler berührt wird oder nicht. Um den Ball vor der Tor oder der Begrenzungslinie aufzuhalten, ist das Grätschen weiterhin erlaubt – Der Torwart darf in seinem Strafraum im Zweikampf weiterhin grätschen. Hier ist tatsächlich nur ein Foulspiel strafbar.

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