Davertpokal ist ausgelost – WSC und SVH machen Auftakt

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Der SV Herbern II – hier mit Markus Hohefeld – ist wieder genauso dabei wie der VfL Senden.

ASCHEBERG -  Schon in der Vorrunde dürfen sich die Freunde des Hallenfußballs auf einige prickelnde Duelle freuen. Der Ausrichter SV Herbern hat am Montagabend die Gruppen für das 29. Turnier um den Davertpokal ausgelost.

Der beliebte Budenzauber geht am ersten Wochenende des neuen Jahres vom Freitag (2. Januar) bis zum Sonntag (4. Januar) in der Sporthalle an der Nordkirchener Straße in Ascheberg über die Bühne.

16 Mannschaften kämpfen freitags und samstags in vier Vorrundengruppen ums Weiterkommen. Acht Teams ziehen in die Endrunde ein, die sonntags ausgespielt wird. In der Gruppe A treffen die A-Kreisligisten BW Ottmarsbocholt und TuS Ascheberg II auf die Bezirksligisten Werner SC und SV Drensteinfurt.

In der Gruppe B spielt Landesligist SV Herbern gegen Bezirksligist 1. FC Gievenbeck II sowie die A-Ligisten Union Lüdinghausen und SC Capelle.

Gespielt wird mit einem Futsal-Ball

In der Gruppe C bekommt es am Samstag Bezirksligist VfL Senden mit den A-Ligisten Davaria Davensberg und Fortuna Walstedde sowie mit B-Ligist SV Bösensell zu tun. Zur Gruppe D gehören neben Bezirksligist und Titelverteidiger TuS Ascheberg die A-Kreisligisten Fortuna Seppenrade, SV Herbern II und SV Südkirchen.

„Es war kein großes Pro–blem, das Feld zusammenzubekommen“, erklärt Mitorganisator Dominik Reher, der Geschäftsführer Fußball beim SV Herbern. „Die Vereine wissen, dass am ersten Januar-Wochenende Davertpokal ist.“ Aus Münster ist diesmal nur die zweite Mannschaft des FC Gievenbeck dabei. „Das ist ein attraktiver Bezirksligist“, sagt Reher. „Ansonsten haben wir darauf geachtet, nur Vereine aus der Umgebung von Ascheberg dazuzunehmen. Das ist uns gelungen.“

In dieser Saison gelten erstmals verpflichtend die neuen Hallenregeln. Das ist auch der Grund, warum der Davertpokal am Freitag (ab 17.30 Uhr) und am Sonntag (ab 12.30 Uhr) eine halbe Stunde früher beginnt als gewöhnlich. Die Spielzeit beträgt weiterhin zwei Mal acht Minuten, aber die Pausen zwischen den Partien sind länger. Nach den neuen Regeln wird in der letzten Minute jeder Halbzeit nur die reine Spielzeit gerechnet. Der Schiedsrichter kann die Uhr bei jeder Unterbrechung anhalten lassen. „Deshalb brauchen wir den Puffer“, betont Reher.

Bei offiziellen Turnieren muss ab sofort mit einem sprungreduzierten Futsalball gespielt werden, bei Vereinsturnieren wie dem Davertpokal gibt es Spielraum. Weil der SV Herbern aber eine Woche später in Ascheberg auch die Kreishallenmeisterschaft ausrichtet, „werden wir tendenziell bei beiden Turnieren mit dem neuen Ball spielen“, so Reher.

Die Herberner wollen aber erst noch die Informationsveranstaltung des Fußballkreises über die neuen Hallenregeln am Donnerstagabend in Nordkirchen abwarten. Zuvor werden bei diesem Termin auch die Gruppen für die Kreismeisterschaft ausgelost. -  red

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