Große Vorfreude beim Werner SC auf das Landesliga-Spitzenspiel gegen Kinderhaus 

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Das Heimspiel der vergangenen Saison verlor der WSC – Spielszene mit Prinz (links) und Schuster – trotz einer 23-minütigen Überzahl mit 0:1.

Werne – Auf die Freunde des leistungsorientierten Freizeitfußballs wartet am Sonntag (14.30 Uhr) im Lindert ein Spiel, dessen Besuch sich lohnen dürfte. Denn Spitzenreiter Werner SC empfängt in der Landesliga 4 den Tabellendritten Westfalia Kinderhaus – für WSC-Trainer Lars Müller die beste Mannschaft der Liga und sein persönlicher Aufstiegsfavorit.

„Es ist Fakt, dass sie die Besten sind und aufsteigen müssen/wollen“, sagt der ehemalige Profi, der am Freitagabend noch einmal das Trikot von RB Leipzig für einen guten Zweck tragen wird. „Ich habe gerade gelesen, dass wir unter Druck stehen“, sagt er auf dem Weg zur alten Wirkungsstätte, „aber das ist nicht so. Bei uns weiß jeder, dass wir besser dastehen als erwartet.“ Im Vergleich zur Vorsaison liegen die Werner um zehn Plätze besser. 

Insofern könnte der Werner Trainer auch mit negativen Ergebnissen gegen Kinderhaus und eine Woche später gegen den Tabellenzweiten, SV Mesum, leben – trotz der jüngsten 1:4-Niederlage in Ahaus nach 1:0-Führung und den Gegentoren nach einem Elfmeter und aus drei Kontern heraus. Aber das will er natürlich nicht. Mit einem Remis würde der Sport Club die Spitzenposition verteidigen, da der SVM spielfrei hat. Mit der Westfalia empfangen die Werner das offensivstärkste Team der Liga, das bereits 41 Tore erzielt hat – und damit einen Schnitt von 3,4 pro Spiel. 

Auch der beste Schütze der Gruppe 4 kommt mit Corvin Behrens (elf Tore) von den Gästen, Jannik Bohnen (7) ist die Nummer drei in der Torjägerliste. Auswärts sind die Münsteraner ungeschlagen bei fünf Siegen und einem Unentschieden. „Kinderhaus wird das Spiel machen wollen und offensiv auf Sieg spielen – alles andere würde mich überraschen“, glaubt Lars Müller. Er wird an seinem 3-4-3 festhalten, sagt aber natürlich auch: „Wie wir das ausrichten werden, ist eine andere Geschichte.“ Fehlen werden bei den Gastgebern Mondrian Runde (Beruf) sowie Thannheiser und Yannick Lachowicz (Verletzung). Colin Lachowicz ist angeschlagen, Jussef Saado trainiert wieder. „Ich hoffe, dass unsere Mannschaft mit einer guten Kulisse für das bisher Erreichte belohnt wird“, sagt Abteilungsleiter Thomas Overmann.

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