LippeBaskets starten gegen RE Schwelm ins neue Jahr / Henke: „Wir sind fit“

Gegen die stärkste Defense

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Kai Küper (rechts) ist wieder fit und gegen Schwelm dabei.

Werne -  Christoph Henke ist erleichtert. Sein Team habe die „Dicke-Bäuche-Zeit“, also die Tage rund um Weihnachten und Neujahr, gut überstanden. Schon seit dem 3. Januar steht er mit seinen Spielern wieder auf dem Feld.

„Wir sind fit für Samstag, die Meisterschaftspause hat einigen ganz gut getan“, sagt der Trainer der LippeBaskets. Leicht wird der Start in die zweite Serie der 2. Regionalliga nicht: Mit RE Baskets Schwelm stellt sich heute (19.30 Uhr) der Tabellenvierte in der Ballspielhalle vor.

Henke ist vor allem erleichtert darüber, dass sein Lazarett sich langsam leert. Center Kai Küper hat seine Gehirnerschütterung überwunden und ist ebenso wieder fit wie die beiden weiteren „Langen“, Louis Barkowski und Yannick Brüggemann.

Die beiden Langzeitpatienten, Aufbauspieler Sebastian Voigt und Center Lennart Rupprecht, werden im Februar zurückerwartet. Bei Voigt hat sich der Verdacht auf einen Kreuzbandriss nicht bestätigt. Nun wurde ein Meniskus geglättet und Voigt befindet sich bereits wieder im Aufbautraining. So weit ist Rupprecht nach seinem Handbruch noch nicht. Er wird aber in der kommenden Woche von einer Schiene befreit.

Henke hat in Anbetracht der Lücken in der langen Garde den Gedanken noch nicht verdrängt, heute Abend Robin Brachhaus aus der Reserve einzusetzen, der noch dreimal aushelfen darf.

Allerdings bestreitet die Zweite zuvor das Landesliga-Spiel gegen den Schwerter TS (17 Uhr, Ballspielhalle) und will den Kontakt zum Spitzenduo halten. Außerdem bestreiten die U18-Junioren ab 18 Uhr ihr Oberliga-Punktspiel in Kaiserau, so dass offen ist, wer in der Ersten anschließend doppelt spielen möchte – oder kann.

Auf die LippeBaskets wartet dann ein mit Routine besetzter Gegner. Forward Benjamin Rust und die beiden Center Giovanni Palopoli und Kristofer Speier nehmen bereits die Vierzig ins Visier. „Sie haben die beste Defense der Liga, sind sehr eingespielt und sehr gut organisiert“, sagt Christoph Henke. Gegen dieses Team 80 Punkte zu erreichen, sei eine schwere Aufgabe. Im Hinspiel verloren die Werner mit 69:72 – durch einen Korbleger in buchstäblich letzter Sekunde. Offen ist, ob wieder Leihgaben von den EN-Baskets aus der Pro B zum Einsatz kommen – wie im Hinspiel der talentierte Guard David Ewald. Denkbar ist dies, da das Schwelmer Zweitliga-Team erst am Sonntag in Coburg antreten muss. „Das wäre noch einmal ein Qualitätsschub für das Schwelmer Spiel“, sagt Christoph Henke, der mit zwei Leihgaben aus dem Pro B-Kader rechnet.

Für ihn ist klar, dass der Abstiegskampf weiterhin im Vordergrund stehen wird, auch wenn sein Team sich durch die beiden Auswärtssiege am Ende des Jahres bei den Mitkonkurrenten AstrStars Bochum (81:71) und Paderborn (90:66) auf den achten Platz vorgespielt hat.

„Ich denke, die werden sich in der Pause was überlegt haben“, sagt der Werner Trainer. Die Bochumer Reserve zum Beispiel wird heute im Heimspiel gegen den TSV Hagen auf die Dienste des ehemaligen Werners Cham Korbi und des Pro B-Coaches Gary Johnson zurückgreifen.

Henke: „Insofern würden uns Punkte gegen Schwelm sehr helfen, zumal sie uns mit Blick auf das nächste Spiel in Barop den Druck nehmen würden.“

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