5:0 gegen VfL Kamen – WSC auf Halbfinal-Kurs

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Starke Abwehrleistung des WSC: Dominik Giffey (rechts) und Kollegen ließen keine gefährlichen Aktioen des VfL Kamen zu.

Werne - Fußball-Bezirksligist Werner SC steht bei seinem eigenen Turnier kurz vor dem Einzug in das Halbfinale. Das Team von Kurtulus Öztürk siegte gegen den künftigen Ligakonkurrenten VfL Kamen mit 5:0 (2:0).

Der Gastgeber benötigt am Montag (19.45 Uhr, Lindert) gegen den bereits ausgeschiedenen SV Langschede noch einen Punkt zum Weiterkommen.

„Das Fünfnull war sicher auch in der Höhe verdient. Wir haben keine Chancen des Gegners zugelassen“, meinte Öztürk, dessen Kollege Marco Barwig meinte: „Vielleicht ist es ganz gut dass wir mal eine Klatsche bekommen haben – auch in dieser Höhe.“ Sein Team mag nun geerdet sein, nachdem es in der Kreisliga A2 Unna-Hamm und später im Aufstiegsfinale gegen den SVE Heessen so klar überlegen gewesen ist. Allerdings gab auch ihm auf andere Weise zu denken, dass sein Team sich kaum Chancen herausgearbeitet hat.

Das mag an der Spielausrichtung des WSC gelegen haben. Der Sport Club begann die Partie im 4-2-3-1. Vor Torhüter Rockel stand die stabile Viererkette mit Neuzugang Zilligen, Seifert, Giffey und Schnee (von links nach rechts), davor die Doppelsechs mit dem Ex-Herberner Bruland und Simon. Die Dreier-Reihe davor bildeten Leenders (links), Jussef Saado in der Mitte und Thannheiser (rechts), Durkalic gab die einzige Spitze. Es ist eine Formation, wie sie für das erste Pflichtspiel im Pokal am kommenden Sonntag beim Münsteraner B-Ligisten DJK Mauritz durchaus denkbar ist. Personelle und taktische Alternativen gibt’s aber reichlich.

Nach 24 Minuten ging der Sport Club in Führung. Den von Janis Leenders diagonal gespielten Ball schoss Daniel Durkalic direkt ins kurze Eck. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit traf Jussef Saado aus kurzer Distanz zum 2:0, nachdem Marvin Bruland auf rechts an der Torauslinie gleich drei Kamener ausspielt und flach in Richtung Tormitte gepasst hatte.

Saado bekam dabei einen Tritt ab, blieb angeschlagen in der Kabine. Für ihn kam Julian Rohlmann, der nun auf der linken Seite wirbelte – und drei Tore vorbereitete. Auch mit der späteren Hereinnahme von Stöver, Günes und Bozkurt verlor das Werner Spiel keinesfalls an Niveau und Tempo.

Zunächst erzielte Durkalic nach einem langen Pass von Rohlmann das 3:0 (53.), dann war Rohlmann Wegbereiter des vierten Tores mit einem Eckball. Diesen köpfte Sebastian Schnee unhaltbar ein. Und schließlich traf in der Schlussminute Joel Simon nach Vorarbeit von Schnee und Rohlmann zum Endstand. Nicht nur deshalb meinte Öztürk: „Es war gut, wie gerade die Führungsspieler das Heft in die Hand genommen haben. Wir hatten eine gute Kommunikation auf dem Platz.“

Werner SC: Rockel – Zilligen, Seifert, Giffey, Schnee – Bruland, Simon – Leenders (71. Bozkurt), J. Saado (46. Rohlmann), Thannheiser (60. Stöver) – Durkalic (67. Günes)

Tore: 1:0 (24.) Durkalic, 2:0 (45.) J. Saado, 3:0 (53.) Durkalic, 4:0 (81.) Schnee, 5:0 (90.) Simon

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