FC Overberge mit Tuchfühlung zur Tabellenspitze

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Jörg Pllattfaut ((links) hatte mit seinen zwei Toren großen Anteil am 5:2-Sieg des FC Overberge gegen Husen-Kurl

Bergkamen - Die Bezirksliga 8 wird derzeit aus dem Münsterland regiert. Mit dem Spitzenreiter VfL Senden und dem TuS Ascheberg haben derzeit zwei Mannschaften mit jeweils neun Punkten die Nase vorn.

Da hinter sortieren sich mit Westfalia Wethmar und dem TuS Hannibal (je sechs) zwei „übliche Verdächtige“ im Ranking ein.

Voll dabei in der Spitzengruppe ist auch der FC Overberge, der ebenfalls noch eine „weiße Weste“ vorweisen kann. Zweimal war die Truppe von Marc Woller erst aktiv, zwei Siege wurden dabei eingefahren. Ziemlich deutlich fiel am Ende der freitägliche 5:2-Heimsieg gegen Landesliga-Absteiger SC Husen-Kurl aus. „Wir haben uns auch durch den zwischenzeitlichen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen lassen und unser Spiel durchgezogen“, freute sich Coach Marc Woller vor allem über die Art und Weise. Der Trainer trifft bei seiner neuen Mannschaft anscheinend schon den richtigen Ton und hat den den FCO in die Erfolgsspur zurückgeführt. Nach gerade einmal drei Spielen ist es sicherlich verfrüht, Lobeshymnen zu singen, wenn Overberge allerdings in der Spur bleibt, dann sollte in dieser Saison auch in der hochkarätig besetzten Liga einiges möglich sein.

Mächtig sauer auf den Schiedsrichter war Kamens Trainer Marko Barwig nach dem 1:2 seiner Truppe beim TuS Ascheberg. Durch eine unberechtigte Ecke geriet der VfL im Münsterland auf die Verliererstraße. „Das war schon komisch. Alle haben mit Abstoß gerechnet und sich entsprechend orientiert, nur der Referee sah das anders“, so der Übungsleiter. Zudem muss der VfL in der nächsten Zeit und auf jedem Fall imspiel gegen den Werner SC am Sonntag auf Elysea Dumanli verzichten, der mit Rot nach einer Tätlichkeit vom Platz flog.

Ruhig war es unterdessen am Bergkamener Nordberg. Der FC TuRa Bergkamen hatte spielfrei und nutzte so die Zeit, sich seine Wunden zu lecken. Zum einen steht die Truppe von Sascha Siegner nach zwei Niederlagen im Keller der Tabelle, zum anderen hatte ein Magen-Darm-Virus Teile der Mannschaft voll erwischt.

Zumindest die Krankheitssorgen sind vor dem nächsten Spiel am Sonntag gegen Nordkirchen verflogen, nun gilt es auch sportlich aus den Startlöchern zu kommen. Der FCN ist mit vier Punkten mäßig gestartet und könnte also gerade recht kommen für den FC TuRa. - Von Dirk Berkemeyer

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