In Oberaden: Team wird sich erheblich verändern

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Michael Pannicke hofft auf eine positivere Saison nach dem Abstieg.

Bergkamen - 25 Spiele, sieben Punkte, Tabellenplatz 16. So liest sich die mehr als nüchterne Bilanz des SuS Oberaden in der Fußball Bezirksliga (8). Schon nach der Hinrunde deutete sich bei lediglich vier Punkten an, dass die Kicker vom Römerberg es sehr schwer bekommen würden, in dieser Saison die Klasse zu halten.

Vor der Winterpause wurde Coach Bernd Schawohl entlassen, Heiner Liebezeit übernahm übergangsweise, gab den Staffelstab aber noch vor Beginn der zweiten Serie an Michael Pannicke und Ingo Silberbach weiter. Im Interview mit WA-Mitarbeiter Dirk Berkemeyer lässt Pannicke sein erstes halbes Jahr in Oberaden Revue passieren und gibt bereits einen Ausblick auf die kommende Saison. Am Sonntag geht es noch zum Zweitplatzierten Werner SC.

Herr Pannicke, fünf Spieltage vor Schluss ist der Abstieg bereits besiegelt. Wie geht es weiter am Römerberg?

Pannicke: Wir werden die Saison natürlich mit Anstand zu Ende spielen und hoffen noch auf den ein oder anderen Punkt. Im Hintergrund basteln wir kräftig am Kader für die kommende Saison und haben die Planungen so gut wie abgeschlossen.

Das heißt, dass Sie auch in der Saison 2015/16 in der Kreisliga A das Sagen haben werden?

Pannicke: Ja so ist es. Nach diesem halben Jahr haben wir etwas gutzumachen. So einen Scherbenhaufen hinterlassen wir nicht. Gemeinsam mit dem Vorstand haben wir unsere Hausaufgaben gemacht und uns gut aufgestellt für die nächste Saison. Unter anderem konnte ein neuer Sponsoring-Vertrag abgeschlossen werden. Zudem können wir dann auf die Dienste einer Physiotherapeutin zurückgreifen.

Das Umfeld stimmt somit, was passiert im Kader und wo soll der Weg hinführen?

Pannicke: Das Gesicht der ersten Mannschaft wird sich erheblich verändern. Wasserstandsmeldungen werden wir aber nicht abgeben. Die Fakten kommen, wenn sie spruchreif sind. Aber es wird etwas passieren. Mit dem jetzigen Kader würden wir in der Kreisliga auch nicht unbedingt oben mitspielen.

Das Ziel heißt also Aufstieg?

Pannicke: Einen Aufstieg kann man nicht planen und die neue Mannschaft muss ja auch erstmal zusammenwachsen. Nach acht, neun Spielen der neuen Saison wissen wir mehr. Allerdings wollen wir nicht die nächsten 20 Jahre darauf warten, wieder in die Bezirksliga zurückzukehren.

Zurück zur jetzigen Saison: Wer steigt Ihrer Meinung nach in die Landesliga auf?

Pannicke: Ich denke, dass es Kemminghausen machen wird. Die Mannschaft ist gespickt mit erfahrenen Landesliga-Spielern und wird sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen. Zudem bietet der VfL ein attraktives Umfeld mit vielen Zuschauern. Es muss Spaß machen, dort zu spielen.

Ein Zustand, den man auch in Oberaden in der kommenden Saison wieder gerne hätte?

Pannicke: Natürlich wünschen wir uns eine deutlich bessere Saison als die abgelaufene. Nochmal möchte ich diese vielen Negativ-Erfahrungen nicht machen müssen. Aber sowas gehört leider wohl auch dazu.

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