Eintracht und SV Stockum lernen ihren neuen Kreisvorstand kennen

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Der Kreisvorsitzende Horst Weischenberg begrüßte die Vertreter der vier neuen Vereine.

RÜNTHE -  Der Vorstand des Fußballkreises Unna/Hamm um den Kreisvorsitzenden Horst Weischenberg lud am Donnerstag die Vertreter der vier Vereine Eintracht Werne, SV Stockum, GS Cappenberg und PSV Bork in das Restaurant „Am Yachthafen“ in Rünthe zu einem Kennenlern-Abend ein.

Diese Klubs wechseln bekanntlich zur kommenden Saison in den Nachbarkreis, nachdem der Fußballkreis Lüdinghausen im Sommer Geschichte sein wird. Und Weischenberg betonte noch einmal, dass er sich über den Zuwachs aus dem nördlichen Kreis freue. „Wir sind froh, dass wir sie dazu bekommen“, sagte Horst Weischenberg. Zu den bisherigen 53 Vereinen kommen nun vier dazu, dabei hat der Kreis aktuell 144 Seniorenteams.

Neben Weischenberg waren auch die weiteren Mitglieder des Kreisvorstandes dabei wie etwa Holger Bellinghoff als Vorsitzender des Kreisjugendausschusses dabei. Auch der Kreisschiedsrichterausschuss-Vorsitzende Torsten Perschke und Heiko Rahn in seiner Funktion als Gruppenobmann der Schiedsrichterkameradschaft Kamen/Bergkamen, denen die Schiedsrichter der vier neuen Vereine angehören werden, gab weitere Informationen.

In lockerer Runde – anschließend gab es noch ein gemeinsames Abendessen – wurde auf die Fragen der Vereinsvertreter eingegangen. Von denen waren neben den Vorständen auch die Jugendleiter und Schiedsrichterobleute und weitere Funktionsträger eingeladen.

Wieder zwei Aufsteiger in die Bezirksliga?

Eine Woche nach dem Kennenlern-Abend des Kreises Münster/Warendorf für die zehn neuen Vereine (darunter der Werner SC und SV Herbern) folgte also die Begrüßung für die beiden Werner und Selmer Vereine.

Dabei wurde noch einmal erklärt, dass in der kommenden Saison Eintracht Werne und der SV Stockum (falls sie nicht aufsteigen) wunschgemäß in der Kreisliga-Staffel 1 mit vielen Hammer Vereinen spielen werden, während Cappenberg und Bork in der Staffel 2 Richtung Kamen und Unna reisen.

Mit wie vielen Mannschaften dann in den beiden Staffeln gespielt wird, steht allerdings noch nicht fest. „Wir haben ja eine Auf- und Abstiegsregelung, die ist in Stein gemeißelt. Das gleiche gilt für die aus dem Kreis Lüdinghausen. Und wir werden auch eventuell Bezirksliga-Absteiger unterbringen müssen“, sagte Weischenberg.

In der kommenden Spielzeit sei es möglich, dass in den A-Ligen und auch in den tieferen Klassen mehr als 18 Mannschaften spielen werden. „Wir müssen irgendwann auf die 16er Stärke kommen“, wird es in den Folgejahren einen verstärkten Abstieg geben.

Und der Kreisvorsitzende ist fest davon überzeugt, dass der Kreis durch den Zuwachs ab der kommenden Saison wieder zwei Bezirksliga-Aufsteiger bekommen wird. Aktuell sind es anderthalb.

Da der Kreis Lüdinghausen ja keine Kreisliga D habe, werde deswegen auch kein Team hierfür dazukommen.

Im Jugendbereich sind alle vier neuen Vereine nur auf Kreisebene vertreten – und werden ebenfalls entsprechend ihren bisherigen Leistungsstärken eingruppiert und in den unteren Jahrgängen nach regionalen Aspekten.

Vereinsvertreter sind zufrieden

Holger Bellinghoff als Chef des Kreisjugendausschusses erläuterte den Staffel- und Liegenaufbau. Die C-Jugend bis Minis spielen samstags, wobei selbst die Minis in 8er Ligen eingeteilt sind (im Kreis Lüdinghausen gibt es hierfür Spieltreffs). Der Sonntag ist für die A- und B-Junioren vorgesehen. Mit aktuell etwa 440 Jugendteams stehe man an sechster Stelle in Westfalen von der Menge her, in der neuen Saison sollten es 450 sein, so Bellinghoff.

Bei der A- bis D-Jugend wird nach dem Leistungsprizip gespielt, wobei die C-Ligen ebenfalls nach kurzen Wegen eingeteilt werden, genau wie die E-, F- und G-Junioren (Mini-Kicker). Zudem gibt es für die F-, E- und D-Junioren Hallenkreismeisterschaften.

„Wenn sie Fragen haben, rufen sie uns ruhig an“, erklärte Bellinghoff. Erleichterung herrschte bei den Vereinen angesichts der Tatsache, dass es im Kreis Unna/Hamm keine Spielermeldelisten und damit auch keine Vorlage aller Spielerpässe gibt.

Die Stockumer äußerten bereits den Wunsch, dass in Zukunft die erste und zweite Mannschaft die Heimspiele an einem Tag austragen – das wurde als kein Problem angesehen. Insgesamt waren die Vertreter aller vier Vereine zufrieden. „Das war die richtige Entscheidung“, sagte Stockums Fußballchef Josef Holtrup zu dem Wechsel: „Hier scheint es etwas pragmatischer zuzugehen. Das macht uns schon Mut für die Zukunft.“ - fraz

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