WSC-Kicker können’s auch mit dem Basketball

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Fremd gehen einmal anders: Die WSC-Kicker Dennis Seifert, Sebastian Schnee, Chris Thannheiser, Cem Bozkurt und Joel Simon an der Baskerball-Kugel.

Werne - Chris Thannheiser kommt stilecht daher: Er trägt das Trikot der Basketball-Riesen von Bayern München. Das macht ihn nicht automatisch zu einem guten Korbjäger.

Aber: Der Kapitän des Fußball-Bezirksligisten Werner SC und seine Kollegen zeigen am Abend beim „Schnuppertraining“ mit LippeBaskets-Trainer Christoph Henke einige ungeahnte Fähigkeiten an der roten Kugel.

„ Wir spielen Samstag um halb Fünf in Iserlohn. Du bist dabei“, hat Baskets-Betreuer Thomas Rupieper bereits nach wenigen Minuten mit Joel Simon einen potenziellen Neuzugang ausgemacht. „Geht nicht, is’ Sim Jü“, kontert der Sechser des WSC trocken und konzentriert sich weiter auf die Passübungen.

Henke hat für die WSC-Fußballer ein Stationstraining eingeplant. Passen, Werfen, Dribbeln, diese Grundlagen sollen die Schützlinge von Kurtulus Öztürk in 90 Minuten vermittelt bekommen. Bevor Stefan Pavleski oder Robin Brachhaus den Fußballern vormachen, wie es geht, gibt’s ein knackiges Aufwärmprogramm von Cajus Cramer serviert.

Dabei kommen die ersten Kicker ins Schwitzen. „Mehr als sie gedacht haben“, freut sich Kurtulus Öztürk über die Schweißperlen auf der Stirn einiger seiner Jungs. „Das ist anstrengender als Fußball“, sagt Janis Leenders, der es wissen muss. Bis zur U14 hat er Basketball gespielt.

Keiner seiner Mitspieler will sich eine Blöße geben. „Man sieht, es macht den Jungs auch Spaß. Sie sind sehr konzentriert bei der Sache“, sagt Öztürk.

Bei den Spielformen wird schnell klar: „Ballsportler sind Ballsportler, Ob Hand-, Fuß- oder Basketballer“, sagt Jens König, der sportliche Leiter der LippeBaskets. Wobei da einiges schon mal durcheinander gerät. Hat zum Beispiel Sebastian Schnee die Kugel, dann sieht’s eher aus wie bei einem Kreisläufer im Handball. Sei’s drum.

Eigentlich machen alle als Anfänger eine gute Figur: Dennis Seifert oder Christoph Zilligen bei den Korblegern oder Marvin Stöver beim kraftvollen Dribbling durch den Stangenparcours. Torhüter Daniel Rafalski kann’s auch mit zwei Bällen gleichzeitig, während Marvin Bruland die Kugel gekonnt aufdem Zeigefinger tanzen lässt. Zum Abschluss noch ein kleines Turnier und ein Wurfwettbewerb, dann hat der Spaß ein Ende.

Hintergrund der Aktion: Die Kontakte zwischen den Mannschaften haben sich sehr freundschaftlich entwickelt. „Wir werden sicherlich auch noch geschlossen zu einem Oberliga-Spiel der LippeBaskets gehen“, sagt Kurtulus Öztürk. Und auch das Angebot steht, „dass wir uns im Lindert revanchieren werden, wenn das Wetter wieder schöner wird.“

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