WSC räumt bei der Premiere für Mädchenteams ab

Ausgelassen bejubeln die D-Junioren ihren Stadtmeistertitel.

WERNE -  „Es war eine gelungene Premiere“, sagte Horst Voigt, Jugendleiter von Eintracht Werne, zum Auftakt der 3. offenen Werner Stadtmeisterschaften im Hallenfußball.

Und es war kein Eigenlob vom Ausrichter. Denn dass erstmals Mädchenteams aus der Lippestadt um Umgebung um die Stadtmeisterkrone spielten, stieß auf lobenden Worte von allen Beteiligten. Sportlich räumte der Werner SC dabei mit zwei Stadtmeistertiteln und zwei zweiten Plätzen ab – dabei blieben alle Teams ungeschlagen.

Und wie es sich für diesen besonderen Anlass gehört, blieb der erste Titel gleich in Werne. Die C-Juniorinnen des Werner SC setzten sich ungeschlagen durch. „Wir sind der erste Stadtmeister in Werne überhaupt geworden. Ich bin höchst zufrieden“, sagte Trainer Markus Rohe. Weniger Glück hatten die B-Juniorinnen des WSC, die punktgleich und ungeschlagen nur auf Grund des schlechteren Torverhältnisses am Turniersieger Hammer SpVg scheiterten.

Bei den C-Mädchen startete der Sport Club, der auch amtierender Kreishallemeister aus der vergangenen Saison ist, mit einem 5:0 gegen die JSG Südkirchen/Capelle. Dem folgte ein 3:1 gegen die SG Bockum-Hövel.

Da der TuS Ascheberg seinen beiden Spiele zwar auch gewann, aber nicht so deutlich wie der Sport Club, reichte im letzten Spiel ein Remis. Nach der Führung durch Linda Kracht, die insgesamt drei Tore erzielte, änderte der Ausgleich drei Sekunden vor Schluss nichts mehr am Titelgewinn. Die weiteren Tore erzielten Chiarra Borrmann (3), Jana Schindelbauer (2) und Neele Nolle. „Wir müssen Danke sagen, dass die Eintracht das hingekommen hat. Die Mädchenturniere haben sie ja eigentlich nur für den WSC aufgezogen“, lobte Rohe das Engagement des diesjährigen Turnierausrichters für den Mädchenfußball. Und Mona Haselhoff, Trainerin der D-Mädchen ergänzte: „Das ist von der Eintacht toll organisiert worden.“

Ein Tor fehlte später den B-Mädchen des WSC in einem weiteren „Endspiel“ gegen die Hammer SpVg zum Turniersieg. Beide Teams hatten zuvor ihre Partien gegen die SG Selm und TuS Ascheberg gewonnen, wobei die HSV-Mädchen das bessere Torverhältnis hatten. In einer ausgeglichenen und spannenden Partie brachte Lena Volkenrath den Sport Club in Führung, Gina Roßmeyer glich für Hamm aus. Dann schaffte es Aysu Özdemir aus einem Meter, über das leere HSV-Tor zu schießen. Es war die größte Chance, um erneut in Führung zu gehen. Am Ende kam Özemir auf drei Treffer, vier erzielte Lena Volkenrath im Turnierverlauf.

„Eigentlich war das Ergebnis korrekt“, sagte WSC-Trainerin Marion Rudolph nach dem durchaus technisch anspruchsvollen Spiel.

Bei den D-Juniorinnen setzte sich das Team der Trainer Thomas Becker und Mona Haselhoff souverän mit drei Siegen und 13:1 Toren durch. Im letzten Spiel des Turniers ging es gegen die Hammer SpVg um den Turniersieg. Mahee Haselhoff, die insgesamt sieben Tore erzielte, traf zur Führung. Nach dem Ausgleich machte Marie Melisch mit dem 2:1 alles klar. Die weiteren Tore erzielten Sofia Wedding (3), Marie Melisch (2) und Fabienne Tismar (1).

E-Mädchen ohne Gegentor Zweite

Bei den E-Mädchen hatte hingegen der TuS Ascheberg die Nase vorne. Auch hier fiel die Entscheidung erst im letzten Spiel. Nachdem Ascheberg und der WSC beide Spiele zuvor gewannen, musste das direkte Duell entscheiden. Und nach dem torlosen 0:0 durften die TuS-Spielerinnen von Trainer Manfred Trahe und Anja Mersmann sich freuen. Als Trost blieb für den WSC: Ungeschlagen auf Platz zwei und dabei ohne Gegentor geblieben.

Die Tore für das Team von Cornelia Gräve-Gebauer und Ivonne Bäcker-Wessel erzielten Leonie Busse (2) und Lisa Marie Gräve. -  fraz

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