SV Stockum verlangt Führungszeugnisse

Die Übungsleiter des SV Stockum brauchen demnächst ein erweitertes Führungszeugnis.

STOCKUM - Der SV Stockum wird künftig von allen im Jugendbereich tätigen Personen die Vorlage erweiterte Führungszeugnisse verlangen. Dies beschloss die Mitgliederversammlung des Gesamtvereins am Freitag.

Es ist damit der erste Sportverein in Werne, der dieses von seinen Übungsleitern verlangt.

Damit reagiert der SV Stockum auf die Änderung des Kinderschutzgesetzes. Dies setzt die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses je nach Betreuungsform entweder als zwingend voraus oder empfiehlt es zumindest dringend.

Der SV Stockum wird in den kommenden Wochen eine Vereinbarung mit der Stadt Werne unterzeichnen, in der sich der Verein verpflichtet, die Vorlage erweiterter Führungszeugnisse zu verlangen.

Bei einschlägigen Einträgen oder Nichtvorlage wird der SV Stockum die Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Ehrenamtlichen beenden.

„Wir wollen unseren Beitrag zum Kinderschutz leisten. Diese Entscheidung ist auch ein Qualitätsmerkmal des Vereins“, erklärte Präsidiumsmitglied Tobias Zimmer aus der Tischtennis-Abteilung.

Weitere wichtige Bestandteile der Versammlung am Freitagabend in der Gaststätte „La Taverna“ waren zwei Satzungsänderungen. Die 25 anwesenden Mitglieder beschlossen eine „Formulierungsstraffung bei der Umschreibung des Vereinszwecks“, wie es Zimmer ausdrückte.

Der zweite Punkt betraf die Festlegung, dass der 5-köpfige geschäftsführende Vorstand zwingend aus den jeweiligen Vorsitzenden der Abteilungen bestehen muss. Faktisch ist dies bereits seit zwei Jahren der Fall, nachdem sich Thomas Gremme vom Vorsitz zurückgezogen hatte. Nun steht es auch so in der Vereinssatzung.

Darüber hinaus wurde Günter Paschedag als Schatzmeister bestätigt. Egon Kock wurde zum Kassenprüfer gewählt. Kock wird darüber hinaus auch als Vertrauensperson zur Einsichtnahme in die erweiterten Führungszeugnisse fungieren. - tm

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