Eintracht und SVH II trennen sich 2:2 – Symalla-Cup geht weiter

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Eintrachts Selmin Bajric (links) im Laufduell mit Herberns Kapitän Stefan Roters. Der Werner Angreifer vergab mehrfach trotz bester Chancen. -

Stockum -- Zum Auftakt der Gruppe B im Rahmen des Symalla-Cups trennten sich die beiden A-Kreisligisten Eintracht Werne und SV Herbern II mit einem leistungsgerechten 2:2 (1:2)-Remis.

Die Reserve des Werner SC und der Gastgeber SV Stockum können mit zwei Siegen am am Dienstagabend bereits vorzeitig das Halbfinal-Ticket beim Symalla-Cup buchen.

Nach dem spielfreien Montag trifft im ersten Spiel ab 18 Uhr der Turnier-Gastgeber SV Stockum auf den SV Südkirchen. Das Team von Ralf Gondolf siegte zum Auftakt 5:2 gegen den SuS Rünthe, SV Südkirchen verlor 1:3 gegen den Werner SC II. Bei dem freuen sich viele Spieler auf den Vergleich mit dem SuS Rünthe, der ab 19.45 Uhr über die Bühne geht. Fehlen wird auf jeden Fall Marius Nowak, der nach einem Außenbandriss einige Wochen ausfällt. Aufgestockt wird das Aufgebot von Trainer Kurt Gumprich mit einigen Spielern aus der ersten Mannschaft des Sport Clubs.

Gruppe B: Eintracht Werne – SV Herbern II 2:2 (1:2). Während sich die neuformierte SVH-Reserve gegenüber dem ersten Test (1:8 gegen Massen) deutlich steigerte, war bei Eintracht Werne zu spüren, dass die Belastung durch die Partien beim Herringer Turnier am Donnerstag und Freitag zuletzt sehr hoch war.

Dennoch begannen die Evenkämper druckvoll in der ersten Viertelstunde. „Die haben wir komplett verschlafen und viele Fehlpässe gespielt“, sagte Trainer Timy Schütte. Allerdings vergaben Hasanbegovic und Bajric gleich mehrfach. Als die Herberner nach 20 Minuten besser ins Spiel fanden, gelang der Eintracht die Führung. Nach einem weiten Ball köpfte Schlupp seinen Gegenspieler Hessfeld in einen Kopfballduell an, von wo der ball 20 Meter vor dem Tor Adis Hasanbegovic vor die Füße fiel und der Selhorst keine Chance ließ (24.). Das war der Auftakt zu einer munteren Partie mit vielen Torchancen auf beiden Seiten, die auch locker 5:5 hätte ausgehen können.

Michael Aschoff trifft doppelt

Nach einer Ecke von Stefan Aschoff köpfte sein Bruder Michael am „kurzen Pfosten“ stehend und bedrängt in den Winkel zum 1:1 (33.). Hasanbegovic und Bajric hatten für die Eintracht noch Chancen, für Herbern scheiterte Pottmeier mit einem Weitschuss knapp. Das 2:1 für die Blau-Gelben fiel wieder durch die Aschoff-Brüder. Stefans Freistoß aus 25 Metern wurde durch die Mauer abgefälscht und landete genau bei Michael vor den Füßen, der aus sechs Metern Manuel Linke überlupfte (42.).

Nach der Pause hatte die Eintracht eine Viertelstunde lang einen Tiefpunkt und Ramon Lutter vergab freistehend für sein Team das 3:1 (53.). Auf der Gegenseite schoss Müller volley drüber (58.) und Bajric’ Schuss lenkte SVH-Keeper Selhorst an die Latte (61.). Und auch Schynol schoss knapp vorbei (64.). Das 2:2 fiel durch einen Freistoß aus 22 Metern, den Marko Martinovic in der Torwartecke versenkte (73.). Auf der Gegenseite unterlief Matula fast ein Eigentor, als sein Klärungsversuch an die Latte ging (77.). Kurz darauf rutschte David Brockmeier aus zwei Metern am Ball vorbei (80.) und auch Lutter scheiterte noch zweimal. Aber auch auf der Gegenseite hatte Marko Martinovic bei zwei Abschlüssen Pech.

„Das sah schon wesentlich besser aus als in der Vorwoche. Wir haben das über weite Strecken richtig gut gemacht“, sagte SVH-Reservecoach Timy Schütte. „Es war klar, dass wir nach den kraftraubenden Spielen beim Herringer Turnier in ein Loch fallen würden, zumal wir nur elf, zwölf Spieler aus der Stammelf dabei hatten. Aber mir gefällt, dass die Mannschaft trotzdem will“, sagte Eintracht-Trainer Jörg Fiebig.

Eintracht: Linke – Matula, Obrenovic (46. Küster), Thörner, Pawlik (79. Kaufmann), Pra (46. Schynol), Müller, Marko Martinovic, Bajric, Hasanbegovic, Hessfeld

SVH II: Selhorst – Lübke (82. Eickholt), S. Aschoff, Roters, Schlupp, Krieter (46. Heitmann), Havers (46. Kortendiek), Brockmeier, M. Aschoff (90. Benning), Pottmeier,(75. H. Aschoff), Lutter

Tore: 1:0 (24.) Hasanbegovic, 1:1 (33.), 1:2 (42.) beide M. Aschoff, 2:2 (73.) Marko Martinovic

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