FCN und Union dürfen getrennt wechseln

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Union Lüdinghausen, hier bei den Werner Stadtmeisterschaften, darf wohl mit seinen Fußballern in den Kreis Münster/Warendorf wechseln

WERNE/NORDKIRCHEN - Jetzt ist es amtlich: Der Fußball- und Leichtathletik-Kreis Lüdinghausen wird aufgelöst. Und auch für den FC Nordkirchen und Union Lüdinghausen gab es gute Neuigkeiten bei der Ständige Konferenz des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen.

Die Auflösung des Kreises befürwortete am Samstag die Ständige Konferenz des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) in Kaiserau. Das Votum der anwesenden Kreisvorsitzenden und Präsidiumsmitglieder war eindeutig, heißt es in einer Pressemitteilung des FLVW.

Nach der laufenden Fußballsaisonzum 1. Juli 2015 wechseln die Vereine in ihre neuen Wunschkreise. Knapp ein Jahr später, am 4. Juni 2016, wird der Kreis LH auf dem FLVW-Verbandstag aus der Satzung gestrichen. Gut elf Monate besteht der Kreis also nur auf dem Papier.

Wichtiger ist die Frage, was in der nächsten Saison mit Union Lüdinghausen und dem FC Nordkirchen passiert. Alle anderen Vereine wissen, in welchen Kreis sie 2015 gehen. Union und FCN wollen – wie berichtet – getrennt mit ihren Fußball- und Leichtathletikabteilungen in unterschiedliche Kreise. Die Fußballer beider Klubs wollen nach Münster/Warendorf, die Leichtathleten nach Ahaus/Coesfeld.

Das Problem: Die Verbandssatzung sieht solche getrennten Wechsel nicht vor. Und daran wird sich nichts ändern. Auch nach der Ständigen Konferenz wird es keine Satzungsänderung geben, wie Robert Heitmann mitteilte. Für Union und dem FCN sehe es trotzdem rosig aus, dass ihren Anträgen zugestimmt wird, erklärte der Vorsitzende des Kreises LH.

In der Mitteilung des Verbandes heißt es, dass „das Präsidium des FLVW in Gesprächen mit den beteiligten Kreisvorsitzenden gleich zu Beginn des Jahres Lösungen finden werde, die den Wünschen der Vereine entsprechen“.

Für die zwei betroffenen Vereine sei eine Einzelfall-Entscheidung des FLVW-Präsidiums möglich und wahrscheinlich, erklärte Heitmann. Diese würden am 9. Januar auf der Präsidiums-Sitzung fallen. - red

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