Fußball-Ferienfreizeit des SuS Rünthe 08 ein Erfolg

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Viele Übungen mit dem Ball und Spielformen standen im Mittelpunkt am Schacht III.

RÜNTHE - Das Experiment ist geglückt: Die 1. Fußball-Ferienfreizeit des SuS Rünthe für die Freiherr-von-Ketteler-Grundschule ist ein Erfolg. Annähernd 30 Kinder tobten die vergangenen drei Tage über den Kunstrasenplatz am Schacht III. Heute endet die kleine Fußballschule.

„Wir wollten allen Mädchen und Jungen der Grundschule die Chance bieten, für wenig Geld ein paar schöne Ferientage zu verbringen. Das ist uns gelungen“, freute sich Kurt Gumprich, Jugendkoordinator des SuS Rünthe 08. Er konnte sich auf seinen Trainerstab verlassen. Alle Übungsleiter von Mini-Kickern bis zu den B-Junioren brachten sich bei der Ferienfreizeit mit ein.

Im Mittelpunkt stand immer das runde Leder. Ballgewöhnung, nennt Kurt Gumprich, die einfachen, aber effektiven Spielformen. Die Mädchen und Jungen dribbelten um Hütchen, lupften den Ball anschließend darüber und versuchten, mit einem strammen Schuss das Spielgerät in einem kleinen Tor unter zu bringen. Welche Gruppe das am schnellsten schafft, gewinnt.

„Leider hatten wir etwas Pech mit dem Wetter, mussten die eine oder andere Einheit schon einmal kurz unterbrechen“, berichtet Kurt Gumprich. Zwar stand die Sporthalle der Hellwegschule zur Verfügung, doch verlassen mussten die kleinen Kicker den Kunstrasen am Schacht III aufgrund des Regens bisher nicht.

Zusammen mit dem Kreissportbund (KSB) Unna initiierte der SuS Rünthe im Rahmen der Aktion „NRW bewegt seine Kinder“ erstmals diese Ferienfreizeit. Eine Wegbereiterin, Stefanie Hellmann vom KSB, schaute gestern auch vorbei und wurde vom SuS zum Grillen eingeladen. Täglich erhielten die Teilnehmer aus den Klassen eins bis vier ein Mittagessen, Getränke und Obst. Einen Fußball dürfen sie heute nach dem abschließenden Turnier mit nach Hause nehmen.

„Wir hatten Kinder dabei, die bereits bei uns spielen, aber auch Fußball-Neulinge“, so Kurt Gumprich. So tauschte auch der neun Jahre alte Colin den Badmintonschläger gegen den Fußball. „Mir hat es gut gefallen“, sagt er. Jule Pawlas dagegen kickt schon für die Blau-Weißen – genau wie Vater Jörg und Bruder Noah. - awa

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