Westfalenpokal: Oberligist Stadtlohn mit viel Respekt zum SVH

Björn Christ Foto: Zöllner

HERBERN -   Die Vorfreude auf den Vergleich mit dem Oberliga-Aufsteiger ist bei Herberns Trainer Christian Bentrup vor der Partie am Mittwoch ab 19.30 Uhr im Stadion an der Werner Straße deutlich spürbar.

Westfalenpokal, 2. Runde: SV Herbern – SuS Stadtlohn. „Für uns ist das ein Highlight. Wir wollen versuchen, so lange wie möglich Paroli zu bieten und wenn es sich ergibt, nach Möglichkeit auch gewinnen“, sagt Bentrup. Aus diesen Worten ist deutlich das gestiegene Selbstbewusstsein heraus hören nach dem tollen Saisonstart mit zehn Punkten aus vier Spielen bei 13:3-Toren.

Genau so eine Konstellation gab es vor einem Jahr schon einmal. Da empfing der SVH sogar als Landesliga-Spitzenreiter den Oberligisten TSG Sprockhövel und zwang den Gast bei der 1:2-Niederlage nach einer ganz starken Leistung in die Verlängerung. Es gab Lob von allen Seiten für den couragierten Auftritt – auch vom Gäste-Trainer und sogar vom Schiedsrichter.

Sekic: „Wir werden alles abrufen müssen“

Doch was danach folgte, daran erinnert sich der SVH-Trainer eher ungern. Denn sein Team musste dem hohen Tempo Tribut zollen und brach danach in der Liga ein. Das soll in diesem Jahr nicht passieren. „Die Meisterschaft hat klar Priorität“, erklärt Bentrup deshalb. Aber er glaubt auch, dass sein Team deutlich stabiler und breiter aufgestellt ist als in der vergangenen Saison.

Der gute Saisonstart des SV Herbern ist auch beim Gegner zur Kenntnis genommen worden, der vor zwei Spielzeiten in der Westfalenliga ein Rivale war und nun nach seinem Aufstieg zwei Klassen höher spielt. Damals gab es ein 2:2 und eine 1:2-Niederlage aus Herberner Sicht.

„Wir wissen, dass wir alles abrufen müssen“, sagt Stadtlohns Trainer Daniel Sekic. Er hat gute Kontakte in die Landesliga-Staffel des SV Herbern und so erfahren, dass „uns eine spielstarke Mannschaft mit technisch beschlagenen Spielern erwartet, die im defensiven Zentrum sehr gut aufgestellt ist und gut kontern kann“.

Zumindest ein Teil aus dem Abwehrzentrum fehlt mit dem Routinier Björn Christ, der aus beruflichen Gründen nicht anwesend ist (Christ arbeitet in den Niederlanden). Dafür sind im Vergleich zu Sonntag wieder Dennis Kaminski und Dominick Lünemann dabei, die am Sonntag beim 1:1 gegen SpVg Beckum aus beruflichen Gründen fehlten. Wie Bentrup die Partie angehen wird, weiß er dabei noch nicht. „Einerseits haben wir so einen guten Lauf, und andereres haben alle anderen auch eine Chance verdient“, sagt Bentrup zu seinen Möglichkeiten.

Sein Trainerkollege Sekic kündigt die stärkste Aufstellung an. „Im vergangenen Jahr war der Verein im Halbfinale und stand damit kurz vor der Teilnahme am DFB-Pokal. Die Motivation ist entsprechend groß und der Wettbewerb wichtig für uns“, sagt Sekic. Die Gäste holten am Sonntag ihren ersten Saisonsieg beim 4:2 über Roland Beckum durch zwei späte Tore. Zuvor gab es zwei 0:4-Niederlagen gegen Rhynern und Ahlen und ein 1:1 gegen Lippstadt.

Anstoß: Mittwoch, 19.30 Uhr, Stadion Werner Str. - fraz

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