2:1 in Nordkirchen – SVH verdient im Halbfinale

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Szene aus dem Pokalspiel in Nordkirchen mit dem Schützen zum 2:0, Dennis Kaminski.

HERBERN -  Titelverteidiger SV Herbern hat am Abend in Nordkirchen verdient den Einzug in das Halbfinale um den LH-Kreispokal geschafft, trifft nun auf Union Lüdinghausen.

Beim Bezirksligisten FC Nordkirchen setzt sich das Team von Christian Bentrup mit 2:1 (1:0) durch, macht es in der Schlussphase aber unnötig spannend. „Wir müssen unsere Chancen nur vernünftig zu Ende spielen, dann müssen wir uns hier nicht so quälen“, meint Bentrup.

Der favorisierte Landesligist hat anfangs zwei brenzlige Situationen nach Ecken zu bestehen, bekommt das Spiel aber ganz gut in den Griff. Nach acht Minuten hat der SVH die erste Chance, doch Sabes Kopfball nach einer Ecke von Närdemann ist für Torhüter Gebhardt kein Problem. Sechs Minuten später erläuft sich Lünemann einen verunglückten Querpass von Gerleve, doch Tom Gebhardt wehrt den folgenden Flachschuss zur Ecke ab.

Keine 60 Sekunden später fällt das 0:1. Mondrian Runde zieht über links im Strafraum fast bis zur Grundlinie, bei seiner scharfen Hereingabe kann Nolte nicht mehr ausweichen und wird unfreiwillig zum Torschützen.

Während der FCN vornehmlich mit langen Diagonalbällen auf seine schnelle Leute in der vorderen Reihe setzt (und damit nicht allzu viel bewirkt), ist der SVH gefährlicher. Runde trifft nach einem Wersing-Patzer nur das Außennetz (18.), Richter rutscht nach einer Ecke von Närdemann freistehend der Ball über den Kopf (35.) und Bröer prüft Gebhardt mit einem Schlenzer aus 20 Metern (36.).

Nach dem Seitenwechsel startet der SVH gegen teils hart einsteigende Nordkirchener leicht unkonzentriert. Die nächste große Chance ergibt sich in der 61. Minute, als Bröer von der linken Seite Dennis Närdemann anspielt, doch der Ex-Nordkirchener scheitert freistehens aus 13 Metern zunächst an Gebhardt und kickt den Nachschuss ins Toraus.

Immerhin: 40 Sekunden später fällt das zweite Tor für den SVH. Wieder wird der Treffer von Runde sehenswert über links eingeleitet und Dennis Kaminski schießt gegen die Laufrichtung von Gebhardt ein. Nach 75 Minuten wird’s wieder spannend: Eine Einwurf-Flanke von Wilde verlängert Richter auf Lorenz, der am zweiten Pfosten den Ball ins Netz stochert.

Die größte Chance, dem blau-gelben Anhang das Zittern zu ersparen, hat der eingewechselte Steven Farchmin. Bei einem Konter läuft er alleine auf Gebhardt zu, trifft aber nur ein Bein des FCN-Keepers. Völlig übersehen hat er dabei Mondrian Runde, der rechts mitgelaufen ist. Ein Querpass, und das dritte Tor ist eigentlich nur noch Formsache (88.).

SV Herbern: Freitag – Bröer, Richter, Dubicki, Sabe – Runde, Ploczicki, Kaminski, Lünemann (72. Hunnewinkel) – Närdemann, Schütte (70. Varchmin)

Tore: 0:1 (15.) Eigentor Nolte, 0:2 (62.) Kaminski, 1:2 (75.) Lorenz - gu

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