SVH-Passivität durch Burgsteinfurt bestraft – 1:2

Dennis Närdemann im Laufduell mit einem SVB-Gegenspieler. - Foto: Lenfers-Lücker

HERBERN -  Landesligist SV Herbern verlor sein Heimspiel gegen den SV Burgsteinfurt mit 1:2 (1:2) und verharrt damit im Niemandsland der Heimtabelle. Zu passiv präsentierte sich die Elf von Trainer Christian Bentrup gegen engagierte Gäste, die sich Luft im Abstiegskampf verschafften.

Eigentlich lief alles gut aus Sicht der Gastgeber. Mit zwei Sechsern – Ploczicki und Trapp und einer Spitze (Dennis Närdemann) übten die Herberner gleich viel Druck auf die Gäste aus und hatten in der vierten Minute umgehenden Erfolg.

Nach einen langen Pass in die Spitze behauptete Dennis Närdemann den Ball und legte auf den mitgelaufenen Außenverteidiger Philipp Dubicki zurück. Der kämpfte an zwei Verteidiger vorbei und schob ins linke Eck zur Führung ein (4.).

Mit der Führung im Rücken hätte Herbern das Spiel im Griff haben sollen, doch es sollte beim Konjunktiv bleiben. Wundersamerweise bekamen die Gastgeber kein Zugriff auf das Spiel, die Gäste gewannen mehr und mehr die Oberhand. Durch viel Ballbesitz und frühes Pressing – sonst eine Stärke der Herberner – erarbeiteten sich die Gäste mehr Chancen und glichen in der 18. Minute aus. Nach einem Querpass von Linksaußen bekam SVH-Verteidiger Tim Bröer nicht mehr den Fuß dazwischen gegen Christian Bußmann, der an Nils Venneker vorbei ins linke Eck platziert traf.

Und jener Bußmann war es auch, der nur zehn Minuten später wieder nach einem langen Ball Venneker überlief und trocken ins lange Eck traf. Damit waren die Herberner düpiert, Burgsteinfurt hatte noch zahlreiche Chancen vor der Pause, um die Führung weiter auszubauen. Doch entweder scheiterten sie an mangelnder Präzision oder SVH-Keeper Sven Freitag.

In der zweiten Hälfte versuchte der SVH, mehr Druck aufzubauen. Doch die Gäste verteidigten geschickt und ließen nicht viele hochkarätige Chancen zu. Auf der Gegenseite verpassten sie es aber auch, den Sack zu zu machen. Da Silva und Bußmann scheiterten im direkten Duell an Freitag (50., 60.).

Die größte Herberner Chance auf den Ausgleich, auf den die Gastgeber in der Schlussphase mit aller Macht drängten, hatte Dennis Närdemann (88.). Nach einer Flanke von Björn Christ köpfte er den Ball in die Arme von Gästekeeper Nicholas Beermann, der den Ball aber wieder fallen ließ. Doch ein Nachschuss gelang den Herbernern nicht mehr.

SVH-Trainer Christian Bentrup zeigte sich enttäuscht: „Bei uns hat heute alles gefehlt, vor allem in der ersten Halbzeit. Trotz der Führung haben wir keinen Zugriff bekommen. Wir waren zu passiv und haben den Gegner damit stark gemacht.

SVH: Freitag – Dubicki, Venneker, Christ, Bröer, Ploczicki, Trapp (54. Farchmin), Lünemann (70. Richter), Schütte, Runde (80. Bentrup), Närdemann

Tore: 1:0 (4.) Dubicki, 1:1 (19.), 1:2 (28.) beide Bußmann - lel

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