Top-Torjäger Daniel von der Ley verlässt den SV Herbern

HERBERN - Daniel von der Ley, Top-Torjäger des Fußball-Landesligisten SV Herbern, wird den Verein nach der Saison verlassen.

Der Angreifer, der in dieser Saison bereits 17 Treffer erzielt hat und damit einsam die Torschützenliste in der Staffel 4 anführt, wird in der kommenden Saison für den Westfalenligisten 1. FC Gievenbeck auflaufen. Das teilte der sportliche Leiter des SV Herbern, Frank Heidemann, am Donnerstag mit.

Der Münsteraner Verein hat als aktuell Tabellenzweiter die Chance, den Sprung in die Oberliga zu schaffen. Der Rückstand des 1. FC auf den SuS Stadtlohn beträgt aktuell drei Punkte.

„Es ist natürlich schade, wenn uns so ein Spieler verlässt. Daniel hat sich gut entwickelt auf seiner neuen Position m Angriff und der Mannschaft in dieser Saison sehr geholfen“, bedauert Trainer Christian Bentrup den Abgang, äußert aber auch Verständnis, dass der Ascheberger bei einem höherklassigen Verein eine neue sportliche Herausforderung sucht.

Der 21-Jährige trainierte bereits in Gievenbeck mit, allerdings bei der Reserve. Denn deren Trainer Benjamin Heeke wird ab Sommer die erste Mannschaft als Nachfolger von Maik Weßels betreuen.

Die Münsteraner haben von der Ley zudem beobachtet. „Es steht dort ein Umbruch an. Gievenbeck setzt weiter auf junge Spieler“, sagte dem Versicherungskaufmann das Konzept des Vereins zu. Sein Vertrag gilt sowohl für die Westfalen- als auch für die Oberliga. „Ich hoffe auf viele Einsatzzeiten und dass ich der Mannschaft helfen kann“, erklärt der Angreifer.

„Hatte fünf schöne Jahre“

Mit seinem alten Verein will er in den kommenden Wochen „versuchen, unsere Ziele zu erreichen“, so von der Ley. Das war ursprünglich ein Platz unter den ersten Fünf, allerdings dürfte ein frühzeitiger Klassenerhalt in der sehr ausgeglichenen Liga nun vorrangig sein.

Und von der Ley verspricht: „Ich werde mich in den verbleibenden Spielen voll reinhängen. Ich hatte fünf schöne Jahre in Herbern und habe mich super wohl gefühlt. Ich kann nur gutes über den Verein und das Trainerteam sagen.“. Die Lücke, die der Angreifer reißen wird, sollen entweder Simeon Uhlenbrock, Steven Farchmin oder Daniel Krüger füllen. „Wir hoffen darauf, dass Simeon entsprechend zur Verfügung steht“, sagt Bentrup über Angreifer Uhlenbrock, der gerade nach langer Verletzungspause den Anschluss schaffte, seine Zukunft aber angesichts seiner vielen schweren Verletzungen noch offen gelassen hat.

Mit Dennis und Simon Närdemann hat der SVH zudem zwei Offensivspieler verpflichtet, die ebenfalls für das Toreschießen in Frage kommen.

„Und wenn der Markt noch etwas hergibt, werden wir sicherlich auch noch tätig werden“, erklärte Trainer Christian Bentrup. - fraz

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