Werner SC wahrt Chance auf Klassenerhalt mit Energieleistung

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Yannick Lachowicz, vom Foul gezeichnet, kannte nach seinem Siegtreffer kein Halten mehr. 

Werne - Der Werner SC hat sich mit einer Energieleistung die Chance auf den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga 4 gewahrt. Trotz eines zweimaligen Rückstands kämpft sich das Team von Lars Müller zum 3:2-Erfolg gegen den Mitkonkurrenten Westfalia Gemen. 

Damit steht das Team vor dem nächsten Finale bei Viktoria Heiden am Pfingstmontag wieder auf einem Nichtabstiegsplatz. Männer des Tages: Torhüter Sebastian Treppe und Sechser Yannick Lachowicz, der das Siegtor erzielt. 

Der Sport Club bekommt in der ersten Halbzeit mit seinem 3-4-3 mehr Zugriff auf das Spiel und so hat Daniel Durkalic in der 7. Minute die erste Chance, doch seinen Schuss aus spitzem Winkel wehrt Keeper Hitpaß zur Ecke ab. Auch die nächste große Chance bekommt der WSC. Nach einem Fehler von Rimbach rutscht dessen Teamkollege Hübers aus. Jannik Prinz ist frei durch, doch wieder ist Torhüter Hitpaß zur Stelle. Chance Nummer drei ergibt sich nach 28 Minuten. Wieder ist Durkalic über rechts durch, doch seinen scharf und flach gespielten Flankenball verfehlen Lachowicz und Hennes knapp. 

Nach 31 Minuten folgt die kalte Dusche. Die Werner verhindern die Linksflanke von Jens Bietenbeck nicht, in der Mitte steht Dennis Seeger völlig frei und köpft zum 0:1 ein. Nach der Halbzeitpause – wegen eines Gewitters auf 30 Minuten verlängert – gewinnt das Spiel an Tempo und Härte. In der 52. Minute pariert Treppe glänzend gegen Oliver Dings, im Gegenzug flankt Durkalic flach von rechts und Jannik Prinz drückt den Ball zum 1:1 über die Linie. 

Dann wird’s hart: Dings checkt Lachowicz, ohne die Kugel spielen zu wollen, aus vollem Lauf und von der Seite auf die Laufbahn. Schiri Stempel muss Rot zeigen, zückt aber nur Gelb. Der Werner wird – im Gesicht blutend – länger behandelt. Dings, der ja eigentlich zuschauen muss, bereitet anschließend mit einem Solo über rechts den zweiten Gästetreffer vor. Joel Simon und der Pfosten befördern den Ball zum 1:2 über die Linie. 

Der WSC spielt danach volles Risiko – und wird belohnt: Nach einem Freistoß von Jussef Saado von der rechten Seite köpft Harder unhaltbar zum 2:2 ein (73.). Sieben Minuten später geht es wieder über rechts, wo Marvin Stöver auf Prinz flankt, der das Tor aber knapp verfehlt. In der hektischen Schlussphase behält einer den Überblick: Yannick Lachowicz, vom Foul im Gesicht gezeichnet. 

Zunächst aber muss wieder Treppe retten. Als Simon wegrutscht und die eingewechselten Heinz und Feldhaus auf ihn zulaufen, pariert der WSC-Keeper überragend mit dem Fuß. 20 Sekunden später jubelt Lachowicz, denn er schießt volley aus elf Metern zum 3:2 ins Netz, nachdem Prinz völlig freistehend mit einem Kopfball nur die Füße von Torhüter Hitpaß trifft. Es ist sein erstes Saisontor... 

WSC: Treppe – Link, Simon, Harder – Manka (62. Runde), Lachowicz, Klossek (711. Saado), Stöver – Prinz, Hennes (88. Seifert), Durkalic 

Tore: 0:1 (31.) Seeger, 1:1 (51.) Prinz, 1:2 (57.) Eigentor Simon, 2:2 (73.) Harder, 3:2 (86.) Lachowicz

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