Werner SC muss die Auswärtsbilanz aufpolieren

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Niklas Beckerling steht gegen Stadtlohn nicht zur Verfügung.

Werne - Auf eigenem Platz punktet der Werner SC regelmäßig, wenn auch zuletzt zweimal glücklich, doch die Auswärtsbilanz weist für die Blau-Roten in ihrem zweiten Landesliga-Jahr bisher nur eine Null aus. Das muss besser werden; am besten gleich am Sonntag beim SuS Stadtlohn.

„Das ist ein wichtiges Spiel für uns“, sagt WSC-Trainer Lars Müller, der allerdings personelle Probleme hat. Aus der Startelf der vergangenen Woche fallen mit Niclas Beckerling (verhindert) und voraussichtlich Joel Simon (am Schienbein verletzt) „nur“ zwei Spieler aus, dafür fehlt es an Optionen, um darauf zu reagieren. 

Neben den Dauerpatienten Mondrian Runde und Chris Thannheiser fehlen die weiter verletzten Niklas Link, den Müller für die Bank eingeplant hatte, und Yannick Lachowicz, zudem müssen Yannick Eisenbach sowie Dominik Hennes arbeiten und Jussef Saado ist weiter aus privaten Gründen nicht dabei. Zudem musste Joo Seung Oh angeschlagen auf das Dienstag-Training verzichten, dürfte aber spielen. „Es sieht aber schlecht aus. Die Mannschaft stellt sich größtenteils von selbst auf“, sagt Lars Müller, und: „Wir kennen die Bedeutung des Spiels. Wir müssen trotzdem sehen, dass was geht.“ 

Jüngst, beim schmeichelhaften 1:1 gegen Roxel, aber auch in der Woche zuvor beim 2:0-Erfolg über Heiden hatten die Werner jeweils in der zweiten Halbzeit größte Probleme, aus dem Reaktions- in den Aktionsmodus zu schalten. Keine Entlastung, kaum noch geordneter Spielaufbau, dafür aber große Not, die Zentrale dicht zu halten – das waren die Folgen daraus. 

„Das ist kein fußballerisches Problem, sondern Kopfsache. Da stellt sich die Frage, ob du als Spieler überzeugt von dem bist, was du da machst. Irgendwann kommst du dann in eine Spirale, in der du nur noch reagierst“, befand Müller unter dem Eindruck des Unentschiedens gegen den BSV Roxel. Er reagierte im Training darauf: „Am Donnerstag haben wir einige Dinge ausprobiert mit dem Augenmerk darauf, das Zentrum dicht zu kriegen.“ 

Nun treffen die Werner (fünf Punkte) als Tabellenelfte auf einen weiteren Westfalenliga-Absteiger, der – mit einem Zähler weniger – auf Rang 13 liegt. Bei dem langjährigen Oberligisten hatte die Vereinsführung schon vor dem sportlichen Abstieg kommuniziert, dass – unabhängig vom Tabellenstand am Ende der Saison 17/18 – der Neuanfang in der Landesliga geplant ist. 

Der Umbruch ist noch lange nicht abgeschlossen, Trainer Manfred Ostendorf und das neu zusammengestellte Team sind in der Findungsphase. Zuletzt gab’s einen Punkt aus drei Spielen – allerdings gegen Gemen (0:0), Altenberge (0:1) und Kinderhaus (0:2), die allesamt mit zehn Punkten an der Tabellenspitze stehen. Den einzigen Sieg gab’s am zweiten Spieltag daheim gegen Bockum-Hövel (2:0).

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