Werner SC hofft auf einen guten Start in Gemen

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Joel Simons (rechts) Einsatz gegen Gemen steht noch auf der Kippe.  

Werne - Nur zwei Punkte trennten Westfalia Gemen und den Werner SC in der Abschlusstabelle der Landesliga (4) am Ende der vergangenen Saison. „Ich denke, dass sie auch in diesem Jahr in unserem Bereich landen werden“, ist sich WSC-Trainer Lars Müller sicher. Punkten zum Auftakt wäre deswegen nicht schlecht.

„Wir haben sowieso keine Punkte zu verschenken“, stellt Müller mit Blick auf das knappe Ende der vergangenen Saison klar. Doch aus den Erfahrungen weiß er auch: Ein guter Start in die Saison ist einiges wert. 

„Wir haben gesehen, dass man einem schlechten Start sehr lange hinterher laufen kann. Deswegen wollen wir das grundsätzlich vermeiden“, stellt der 42-Jährige fest. In der vergangenen Saison begann der WSC mit einem Sieg aus sechs Spielen und kam aus dem Tabellenkeller so richtig nie heraus. 

Im Vergleich zum Vorjahr sollte auch eine gute Vorbereitung für andere Voraussetzung beim Sportclub sorgen. Doch so ganz klappte das nicht, die Vorbereitung geriet etwas holprig. „Da brauchen wir nicht drumherum reden. Es war alles andere als optimal und sicher kann man da nicht die Sicherheit haben, die man zu diesem Zeitpunkt gerne hätte“, sagt Müller ganz offen. 

Er schränkt aber auch ein, dass sicher keine Mannschaft sich zum Saisonstart bereits auf einem Toplevel befinde. Außerdem ist er guter Hoffnung, dass es trotzdem funktionieren werde. 

Bei all den Gedankenspielen gibt es aber noch den Gegner, den man für einen erfolgreichen Start bezwingen muss. Der Fakt, dass der Werner SC in der vergangenen Saison beide Spiele gegen Gemen gewann (2:0 und 3:2) und die Gemener erst jüngst im Pokal im Elfmeterschießen gegen einen A-Kreisligisten den Kürzeren zogen, hat für Müller nichts zu sagen. „Da kann man sich mal schwer tun. Die werden an ein Landesligaspiel sicherlich ganz anders herangehen“, ist sich der WSC-Coach sicher. 

Diese Einschätzung bestätigt auch Gemens Trainer Jan Winking: „Das war ein typisches Pokalspiel. Wir wären sicher gerne eine Runde weiter gekommen. Aber wir bewerten das nicht über. Denn unser Fokus liegt ganz eindeutig auf der Meisterschaft. Und darauf haben wir Trainer und die Mannschaft jetzt richtig Bock.“ 

Dennoch steht Gemen am Sonntag kein optimaler Kader zur Verfügung. Es fehlen die drei Langzeitverletzten Julian Rottstegge, Merlin Feldhaus und Frederik Heinz und dazu auch Etienne Hübers und Tim Bröcking. 

Doch auch der WSC kommt wie schon in der Vorbereitung nicht ohne personelle Sorgen aus. Der Einsatz von Joel Simon ist nach dem Auskugeln der Schulter am vergangenen Wochenende noch fraglich. Niklas Link (Knöchel), Mondrian Runde (Muskulatur), Chris Thannheiser (Schambeinentzündung) und Keeper Sebastian Treppe (Knie) werden definitiv fehlen. Dazu fehlen auch Dominik Hennes und Robin Przybilla aus privaten Gründen. 

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Wesch-Sportpark

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