Werner SC gelingt Befreiungsschlag gegen Stadtlohn

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Groß war der Jubel bei den Spielern des Werner SC nach dem Traumtor von Niclas Beckerling (vorne rechts). 

Werne – Fußball-Landesligist Werner SC hat nach zuvor fünf Spielen ohne Sieg seine Ergebniskrise beendet: Gegen den SuS Stadtlohn gewinnt der Sport Club verdient mit 3:0. Niclas Beckerling mit einem Traumtor, Daniel Durkalic und Dominik Hennes sorgen dafür, dass die Werner vor dem Derby in Herbern und dem Heimspiel gegen Spitzenreiter Nottuln erst einmal durchatmen können.

WSC-Trainer Lars Müller baut gegen den Tabellen-13. das Team im 3-4-3 auf drei Positionen um: Poggenpohl geht im Vierer-Mittelfeld für Runde auf die linke Seite, Przybilla ersetzt Schuster in der Angriffsreihe und in der Dreier-Abwehr ersetzt Seifert gut den eigentlich gesetzten Link, der sich im Abschlusstraining verletzt hat. 

Der Sport Club spielt keine gute erste Halbzeit, ist aber von zwei schwachen Mannschaften noch die etwas bessere. Die erste Chance des Spiels besitzen die Gäste, doch Torhüter Hoppe wehrt einen Distanzschuss von Rhein zur Ecke ab (6.). Nach 16 Minuten jubeln die Werner, nachdem Robin Przybilla den von Stöver geflankten Ball ins Tor köpft, doch Schiedsrichter Pier will den Schützen im Abseits gesehen haben. 

Gleiches geschieht nach 38 Minuten: Nachdem Poggenpohl aus einer unübersichtlichen Situation heraus ins Tor trifft, reißt der Schiri-Assistent erneut seine Fahne in die Höhe. Zwei Minuten vor der Pause klappt es fast: Stöver zwingt Rhein im Mittelfeld zum Fehlpass und beim folgenden Schuss von Durkalic flutscht Mester der Ball durch die Hände ins Toraus. 

Mit Beginn der zweiten Halbzeit wirken die Werner konzentrierter und viel aktiver. Nachdem auch Stadtlohn in der 56. Minute ein Treffer wegen einer Abseitsposition aberkannt wird und bei den Gastgebern Foroghi für Saado ins Spiel kommt, laufen die Gäste dem Geschehen nur noch hinterher. Bei einem Heber von Przybilla über Mester hinweg treibt der Wind die Kugel vom Tor weg, dann spielen Przybilla und Prinz eine verheißungsvolle Konterchance nicht mit letzter Konsequenz aus. 

Insgesamt fehlt den Gastgebern die Präzision beim finalen Zuspiel. Als Beckerling für Prinz ins Spiel kommt (67.) und fünf Minuten später Deitert die Nerven verliert und Gelb-Rot sieht, weil er Schiri Pier anbrüllt, nimmt das Spiel den aus Werner Sicht gewünschten Verlauf. Aber erst in der 79. Minute wird’s erstmals so richtig präzise: Niclas Beckerling nimmt 22 Meter vor dem Tor Maß und schießt die Kugel mit Wucht zur Führung in das linke obere Eck. 

Der Treffer durch den eingewechselten Außenbahnspieler wirkt für die Gastgeber wie ein Befreiungsschlag. Und noch einmal hat Trainer Lars Müller das richtige Händchen, weil er Dominik Hennes für Stöver bringt. Denn nach einer Energieleistung von Poggenpohl, der den Ball von der Stadtlohner Torauslinie kratzt und auf Hennes zurückspielt, flankt dieser genau in den Lauf von Daniel Durkalic, der volley am hinteren Pfosten zum 2:0 ins Netz trifft. 

In der Nachspielzeit bereitet Hennes sein Tor selber vor, weil er auf der linken Seite gefoult wird. Durkalic revanchiert sich und zieht die Freistoßflanke passgenau in die Strafraummitte, wo Hennes mit seinem Kopfball Mester keine Chance lässt.

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