Werner SC fährt als Außenseiter nach Borken

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Dominik Hennes fehlt dem Werner SC nach seiner Roten Karte aus der Vorwoche.

Werne - „Wir sind alles andere als der Favorit“, sagt Lars Müller, Trainer des Werner SC, vor dem Auswärtsspiel in der Landesliga (4) bei der SG Borken. Dass die Gastgeber in der Spitzengruppe zu finden sind, „war nach der letzten Saison so nicht zu erwarten“, wie Lars Müller sagt.

Und sollte die SGB am Sonntag zum dritten Mal in dieser Saison daheim gewinnen, dann, sagt der Werner Trainer, „stehen die richtig oben drin.“ 

Beide Mannschaften haben sich – deutlich am Tabellenstand abzulesen – im Vergleich zur Vorsaison verbessert, Borken eben ein wenig deutlicher. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass sie mit Bastian Bone den besten Torschützen und mit 25 Treffern aus neun Spielen den stärksten Angriff der Liga haben. 

Der WSC geht nicht zuletzt auch wegen seiner Auswärtsbilanz als Außenseiter in das Spiel. Drei Tore in vier Spielen sind eindeutig zu wenig. „Fakt ist: Alle Mannschaften treten auswärts nicht so auf wie zuhause – nur bei uns ist der Unterschied einfach zu groß“, sagt Lars Müller, und: „Wir müssen auf jeden Fall mehr versuchen und vielleicht auch mutiger auftreten.“ 

Allerdings, sagt er, sei der einzige Auswärtssieg in Stadtlohn in der mit Abstand defensivsten Ausrichtung geholt worden: „Vielleicht ja doch nicht die schlechteste Variante.“ 

Die bisherige Bilanz der beiden Aufsteiger des Sommers 2017 spricht mit zwei Siegen bei 6:1 Toren (2:0, 4:1) für die SG Borken. Aber vor allem im Rückspiel im März im Lindert hätten die Werner nach einer 1:0-Führung das Spiel für sich entscheiden können, ließen aber vor dem Ausgleich beste Tormöglichkeiten aus. 

Personell sieht es für die Werner am Sonntag nicht so gut aus: Mit Niclas Beckerling (privat verhindert), Jussef Saado (Schulterprellung) und Dominik Hennes (gesperrt) fallen drei Offensivkräfte aus. Mittelfeldmann Yannick Lachowicz und Verteidiger Niklas Link haben gut trainiert und stehen vor einer Rückkehr in den Kader, doch für eine Rückkehr in die Startelf reicht es noch nicht. 

Immerhin: Mondrian Runde, der bei seinem ersten Startelf-Einsatz nach langer Verletzungspause gegen Senden überzeugte, wird trotz leichter muskulärer Probleme in Borken auflaufen. Keine Baustelle ist für Lars Müller im Moment der Platz zwischen den Pfosten. Jorma Hoppe ist nach der herausragenden Leistung trotz der drei Gegentore gegen Senden auch am Sonntag die Nummer eins, Sebastian Treppe kuriert seine Verletzung weiter aus. 

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Netgo-Arena, Feldmark 5

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